9-10-2009 Gedruckt am 23-08-2014 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/12090

Studie

Canon untersuchte CDR-Markt (Hausdruckereien)

Canon beauftragte Professor Frank Romano vom Rochester Institute of Technology mit einer unabhängigen Untersuchung des globalen CRD-Corporate Reprographic Departments)-Marktes. Im Insight Report mit dem Titel „Corporate Reprographics: Trends and Opportunities“ wurden die Ergebnisse dieser Studie vorgelegt.

Speziell für Hausdruckereien bringt Canon neue imageRUNNER Systeme, das Business Builder Programm „KOMPASS“ und dedizierte Workflow Solutions. (Bild: Canon)

Diese Analyse ergänzt den ersten von Canon im Juni 2008 vorgelegten Insight Report, der sich mit den Veränderungen im Bereich des Digitaldruckmarktes befasste. Canon nutzte diese erheblichen Investitionen in die Marktforschung, indem die Erkenntnisse aus dem ersten Insight Report dazu eingesetzt wurden, um in einen noch engeren Kontakt mit den Kunden aus dem kommerziellen Print-Bereich zu treten.

Ein Team von Absolventen des Rochester Institute of Technology unter Leitung von Professor Emeritus Frank Romano interviewte hierzu zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 annähernd 700 CRD-Manager, Einkäufer von Druckerzeugnissen und Industrie-Experten.

Wolfgang Mantler, Country Marketing Manager der Canon Business Solutions bei Canon Austria, erläutert: „Der neue Insight Report vermittelt uns wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und die Chancen, denen sich Hausdruckereien konfrontiert sehen. Daraus wird deutlich, dass 90% der Unternehmen einerseits Print als ausschlaggebend für ihre Geschäftstätigkeit halten, andererseits aber einfach nicht das volle Potential ihrer Hausdruckereien ausschöpfen.“

Einige Ergebnisse der Studie im Überblick

  • Kosteneinsparungen von durchschnittlich 15% im Vergleich zur Auftragsvergabe an Drittfirmen– bei effizienterem Betrieb in manchen Fällen sogar auf 30% steigerungsfähig.
  • Das Volumen der von Hausdruckereien gefertigten Druckaufträge ist im vergangenen Jahrzehnt um 20% erheblich gestiegen. Motor für dieses Wachstum war größtenteils das verbesserte Leistungspotenzial des Digitaldrucksystems, das in der unternehmensinternen Reproduktionstechnik die Offsetmaschine ersetzt hat. Nach Vorhersage des Berichts werden 2012 weniger als 30% aller Hausdruckereien noch den Offsetdruck nutzen.
  • Auch wenn der Schwarzweiß-Druck bei unternehmensinternen Aufträgen dominiert, sinken dennoch die Auflagen. Im Gegensatz dazu hat der Farbdruck-Anteil durch den gesteigerten Einsatz von Grafiken, Diagrammen und Bildern zugenommen. Die Anzahl der im Vollfarbdruck erstellten Seiten hat die Anzahl der Schwarzweiß-Seiten erreicht.
  • Die Weiterverarbeitung steigert den Wert eines Druckerzeugnisses. Dadurch ergeben sich wichtige Wachstumschancen für Hausdruckereien aus den Finishing-Optionen.
  • Unternehmensinterner Grafikdruck im Großformat breitet sich rasant aus – für die Herstellung von Postern, Schaubildern für Messestände, Bannern und sonstiger Beschilderung. Noch 1998 von keiner einzigen Hausdruckerei angeboten, deckten 65,8% der CRD diese Anforderungen 2008 ab.
  • Damit sie ihren Wert für ihre Stammorganisation quantifizieren können, müssen CRD häufiger ein Benchmarking durchführen. Von annähernd 50% der Befragten erfolgte keine regelmäßige Leistungsprüfung, da sie nur nach Bedarf vorgenommen werde. Mehr als 15% verfolgen überhaupt kein Benchmarking.
  • Die Nutzung des Internets hatte enormen Einfluss auf Hausdruckereien – mehr als 65% der Aufträge , Tendenz steigend, wurden 2008 online eingereicht – eine massive Verlagerung weg vom papierbasierten Workflow wie noch vor einem Jahrzehnt. Eine Web-to-Print-Lösung wurde von vielen CRD realisiert, um die Fehler bei der Reihenfolge des Auftragseingangs zu senken. Web-to-Print hat die Erwartungen der meisten Befragten übertroffen oder sogar bei Weitem übertroffen.
  • Hausdruckereien übernehmen die „Killer-Anwendung“ des digitalen Druckens, den variablen Datendruck (VDP) – allerdings nur langsam. Nach den Umfrageergebnissen verfügen 94,1% über eine VDP-Lösung, die in vielen Fällen Teil des Lieferumfangs der digitalen Gesamtlösung ist und von der die Ansicht vertreten wird, dass sie komplizierter als nötig sei. Folglich wird VDP nur von durchschnittlich 27% der CRD regelmäßig genutzt.
  • Terminvorgaben für Druckaufträge werden immer strikter – in vielen Fällen wird eine Erledigung in 24 oder weniger Stunden angefordert.

www.canon.at

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