Die zugriffsgeschützte Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen myUTN-54 und daran angeschlossenen USB-Geräten funktioniert wie eine virtuelle USB-Kabelverlängerung und lässt das Gerät aus Anwendersicht wie lokal angebunden erscheinen. Anwender können Nutzerlisten für myUTN-54 anlegen und die Konfiguration und den USB-Datenverkehr verschlüsseln. Zudem verfügt myUTN-54 über die aktuellen WLAN-Sicherheitsstandards zur Verschlüsselung (WPA/WPA2) und Authentifizierung.
Zur einfachen Installation, Konfiguration und Verwaltung ist myUTN-54 zusätzlich mit einer Ethernet-Schnittstelle (10BaseT/100BaseTX) ausgestattet, über die sich der USB Device Server auch alternativ in Ethernet-Netzen betreiben lässt.
SEH führte im vergangenen Jahr die myUTN USB Device Server Produktlinie ein, um die Beschränkungen des USB (Universal Serial Bus)-Verbindungsstandards bei der lokalen Nutzung von USB-Geräten aufzuheben. Die myUTN USB Device Server machen die Anwendung von USB-Geräten unabhängig von der USB-Kabellänge (empfohlene maximale Länge fünf Meter) und ermöglichen deren flexible und ortsunabhängige Nutzung über das Netz.
Bereits auf dem Markt sind die Modelle myUTN-50 für Ethernet und Fast Ethernet-Netze (10BaseT/100BaseTX) sowie myUTN-52 für Glasfasernetze (100BaseFX). Alle myUTN-Modelle lassen sich nach dem Plug&Play-Prinzip einfach ans Netz anschließen (Windows 7, Vista, XP), ohne dass spezielle Gerätetreiber oder Netzwerkkenntnisse notwendig sind.
Sparpotenzial bei vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
Über eine Nutzerliste können sich mehrere Anwender ein USB-Gerät teilen, ohne dass es von PC zu PC umgestöpselt oder gar mehrfach angeschafft werden muss. Das ist beispielsweise besonders praktisch bei der Verwendung von USB-Dongles zur Sicherung von CAD/CAM-Software: Die Dongles haben am USB Device Server einen sicheren Platz und gehen nicht mehr so leicht verloren, während mehrere Anwender von ihrem Arbeitsplatz bequem darauf zugreifen.
Dazu muss jeder Anwender das USB-Gerät frei geben, wenn er es nicht mehr benötigt, damit ein anderer Nutzer es anschließend ansteuern kann. Das funktioniert auch in Server-based Computing (SBC)-Umgebungen: Alle USB-Geräte wie externe Festplatten, Scanner, Drucker etc. lassen sich mit allen myUTN Device Servern im gesamten SBC-Netz kontrolliert nutzen und teilen. Die Konfigurationsmöglichkeiten erlauben zudem, dass nur ein einziger Anwender ein USB-Gerät exklusiv wie lokal angeschlossen nutzt, zum Beispiel mit AutoConnect zur automatischen Verbindung bei Rechnerstart.



1/2012
8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 