„Die richtigen geschäftlichen Entscheidungen können Unternehmen nur dann fällen, wenn sie wissen, welche Anwendungen tatsächlich in ihrem Netzwerk unterwegs sind, welche davon wie viel Bandbreite in Anspruch nehmen und ob die geschäftsrelevanten Applikationen in jedem Fall Vorfahrt haben“, erläutert Dietmar Schnabel, Sales Director DACH & Eastern Europe, Blue Coat Systems.
Für ihn gibt es zumindest fünf gute Gründe, warum es für Unternehmen wichtig ist, zu wissen, was in ihrem Netzwerk los ist:
Höhere Rendite aus den Netzwerkinvestitionen: Echte Transparenz und mehr Einblick in den Datenverkehr zeigt Unternehmen, ob ihr bestehendes Netzwerk voll ausgelastet ist und wie viel Bandbreite sie tatsächlich benötigen. Nur wenn sie darüber informiert sind, können sie entscheiden, an welchen Punkten gezielt nachgebessert werden muss und so die Netzwerkinvestitionen optimieren.
Klassifizierung und Priorität für geschäftskritische Anwendungen: Mit intelligenten Technologien können Unternehmen beobachten wie viel Bandbreite Freizeitanwendungen wie YouTube oder iTunes in ihrem Netzwerk verbrauchen und ob diese ihre unternehmenskritischen Anwendungen beeinträchtigen. In einem zweiten Schritt können sie dann Anwendungen ganz gezielt priorisieren und Freizeitanwendungen sowie Schadcode ausbremsen. Damit erhalten die unternehmenskritischen Anwendungen Vorfahrt und die Bandbreite, die sie benötigen.
Sicherstellung von Qualität und Service für Sprach- und Datenübertragung: Budgetschonende aber bandbreitenintensive Anwendungen wie Voice over IP, Live-Videokonferenzen oder Trainingsvideos werden bei Mitarbeitern und Firmen immer beliebter. Mit der neuesten Technologie können Unternehmen sicherstellen, dass diese Anwendungen immer genug Bandbreite erhalten und somit störungsfrei über das Netzwerk laufen.
Individuelle Anpassung von Kosten, Bandbreitennutzung und Bandbreiten-Upgrades an die Bedürfnisse im Unternehmen: Wer kennt das nicht: lange Wartezeiten bis eine Anwendung reagiert? Viele Unternehmen erschlagen das vermeintliche Problem durch den Zukauf von mehr Bandbreite. Das ist jedoch nicht immer die beste Lösung: Unter Umständen räumen sie dadurch zwar Freizeitanwendungen oder Malware mehr Bandbreite ein, jedoch nicht den unternehmenskritischen Anwendungen. Nur wer weiß, welche Daten wirklich durch sein Netzwerk laufen, kann intelligente Entscheidungen treffen, die budgetschonend sind und den Bedürfnissen im Unternehmen gerecht werden.
Immer einen Schritt voraus: Neue Technologien wie beispielsweise soziale Netzwerke und das damit einhergehende neuartige Verhalten der Nutzer haben große Auswirkungen auf das Netzwerk. Mit Transparenz im Datenverkehr können Unternehmen Fehlentwicklungen früh erkennen und entsprechend beheben.
Laut Schnabel hilft eine Application-Delivery-Network-Infrastruktur dabei, sowohl Internetnutzungs- als auch ihre Sicherheitsrichtlinien durchsetzen. Gleichzeitig stellt sie damit sicher, dass unternehmenskritische Anwendungen jederzeit die notwendige Bandbreite erhalten. „Schadcode wird gezielt ausgebremst und der Umgang mit Freizeitanwendungen ist individuell entsprechend der Unternehmensrichtlinien steuerbar“, so Schnabel.



7/2011
6/2011
5/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 