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ECOC

R&M zeigt Glasfaser-Innovationen

Auf der ECOC in Wien am 21. bis 23. September 2009 im Austria Center Wien zeigt R&M neueste Trends und Entwicklungen für den Glasfaserausbau. Im Vordergrund steht die Anbindung jedes einzelnen Anwenders an die Ultrabreitband-Infrastruktur: Fiber-To-The-Home (FTTH).

Venus-Kleinverteilersortiment (Bild: R&M)

Die Datenraten erreichen dabei rund das Zehnfache des bisher Möglichen. R&M legt den Schwerpunkt auf Lösungen, die Netzbetreibern, Wohnbaugesellschaften und Stadtverwaltungen den schnellen und kostengünstigen Netzaufbau ermöglichen sollen. Das Unternehmen kann sich dabei auf Erfahrungen aus vielen internationalen Projekten stützen.

Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalette für Glasfasernetze: beispielsweise eine neue Systemlösung für das Single-Circuit-Management (SCM), mit der Carrier ihre Breitbandprojekte vorantreiben können. Wie der Name schon sagt, unterstützt diese Produktfamilie das Management einzelner Fasern und damit die Feinverteilung auf den letzten Metern.

Einzelne Endkunden lassen sich mit geringem Zeitaufwand zuschalten. Ein wichtiges Merkmal ist der 40-Millimeter-Biegeradius, wodurch sich alle Fasern entspannt führen lassen. Auch das Handling wird durch den zusätzlichen Raum einfacher. Vor allem für die zukünftige Anwendung des xWDM (Wellenlängen Mulitplex Verfahren), wie auch für Highpower-Anwendungen (höhere Laserleistungen bis zu 1 Watt) im Backbone-Netz ist der 40mm Biegeradius ein Investitionsschutz.

Weitere R&M-Produkte im Bereich Fiber Optic: Das Venus-Kleinverteilersortiment, das als oberirdischer Verbindungspunkt von Glasfasern und als Hausanschlusspunkt zum Abschluss der Glasfasern in Gebäuden zum Einsatz kommt. Auch der Steckverbinder LC-Duplex mit integriertem Laserschutz, farblicher Codierung, Einsteck- und Ausziehschutz ist eine Neuheit. Darüber hinaus wird auf der ECOC der Prototyp eines Hybrid-Steckers gezeigt, der vor allem für den Einsatz im Automotive-Bereich (Schiffe, Lokomotiven etc.) und WiMAX Anbindungen entwickelt wurde.

Bereits Ende 2008 waren Glasfaserprodukte für ein Drittel des Konzernumsatzes von Reichle & De-Massari (R&M) verantwortlich. Im Wachstum des Glasfasergeschäfts von R&M spiegelt sich die allgemeine Entwicklung der Telekommunikationsnetze wider. So hat sich das Verhältnis von Glasfaser- zu Kupfertechnik in nur wenigen Jahren von 40:60 auf 60:40 verschoben. Ziel des R&M-Managements ist es, das eigene Glasfasergeschäft stärker zu steigern als der Gesamtmarkt wächst.

www.rdm.com

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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. ..mehr..

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