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Studie

Sicherheit im Active-Directory-Management

Die erfolgreiche und effiziente Administration des Microsoft Active Directory zählt mit zu den wichtigsten Aufgaben von IT-Abteilungen. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie von NetIQ verdeutlichen darüber hinaus die zentrale Bedeutung von Sicherheitsaspekten.

Von den 275 Unternehmen, die an der NetIQ-Studie teilgenommen haben, wurden das Management von Gruppenrichtlinien , die Pflege von Benutzerrechten sowie die Einhaltung von Compliance-Richtlinien als die drei wichtigsten Herausforderungen im Bereich „Management’ und „Security“ des Active Directory genannt.

So sehen 52 % der Befragten die Durchsetzung von Richtlinien als eines der wichtigsten Themen an. 42 % nannten die Nichteinhaltung von Compliance-Richtlinien und damit der Sicherheit als oberste Priorität.

Zusätzlich betrachten 76 % der Teilnehmer das Management des Active Directory als kritische oder wichtige Komponente ihrer entstehenden IAM-Strategien (Identity and Access Management).

Über die Hälfte der Befragten gab an, dass die Bedrohung durch unautorisierte Zugriffe und durch die Veränderung sensibler Daten IT-Abteilungen und Sicherheitsteams vor beträchtliche Schwierigkeiten stellt.

Wenn Unternehmen Änderungen nicht feststellen können oder das Provisioning / Deprovisioning nicht flexibel verwalten können, multipliziert sich diese Bedrohung schnell um ein Mehrfaches. Um auf solche Risiken zu reagieren, müssen Unternehmen entsprechende Richtlinien wirksam durchsetzen, Benutzerrechte einschränken und unautorisierte Änderungen im Active Directory – ob böswillig oder aus Versehen – kontrollieren. 

Die Studie deckte außerdem folgende Fakten und Bedenken auf:

  • 40 % der Teilnehmer merken an, dass die Active-Directory-Ressourcen kaum mit den Unternehmensanforderungen Schritt halten können.
  • 85 % geben an, dass ihre Active-Directory-Umgebungen allgemein durch IT-Teams verwaltet werden, bei 12 % liegt diese Verantwortung direkt bei den Security-Teams und 3 % greifen auf externe Anbieter zurück.
  • 49 % sind der Meinung, dass die Informationssicherheit im Laufe der vergangenen drei Jahre zunehmend an Einfluss auf die Active-Directory-Richtlinien bzw. -Architektur gewonnen hat.
  • Lediglich 24 % der Teilnehmer sind überzeugt, unautorisierte Veränderungen im Active Directory selbst feststellen zu können.

Dies verdeutliche, so NetIQ, dass IT-Teams bei der Administration von Active Directory auf einen proaktiven Ansatz zurückgreifen sollten, um neue Anforderungen des Unternehmens sicher und effizient unterstützen zu können.

www.netiq.de

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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