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Case Study

"Neues Netzwerk mit alten Kabeln"

Powerline erleichtert den Alltag hinter eineinhalb Meter dicken Mauern. Die Jesuiten nutzen im denkmalgeschützten Ignatiushauses in Linz Internet durch den Aufbau eines Netzwerkes über die bestehenden Stromleitungen.

Internet über die Stromleitung ermöglicht den Linzer Jesuiten die Nutzung moderner Technologien unter der Berücksichtigung des Denkmalschutzes (Bild: Devolo)

Die Ordensmitglieder der zehn Jesuiten-Niederlassungen in Österreich sind in verschiedensten Bereichen wie Wissenschaft und Forschung, Kultur, Bildung im Einsatz. Neben dem religiösen Auftrag trägt der Orden in Linz eine wirtschaftliche Verantwortung als Kulturträger. Mit Unterstützung der Diözese ist das Haus Gastgeber von diversen kulturellen Veranstaltungen und Konzerten. 

Das Ignatiushaus in Linz, Heimstätte von fünf Jesuiten und Arbeitsstätte von zwei Mitarbeitern, wurde letztmalig vor mehr als 100 Jahren einer großen Erneuerung unterzogen. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, gab es nur einen PC mit Internet-Zugang an der Pforte im Erdgeschoss, den sich sieben Personen teilen mussten.

1,5 Meter dicke Mauern und der im Jesuitenhaus bestehende strenge Denkmalschutz machten es unmöglich, das fünfstöckige Haus mit herkömmlicher Cat-Verkabelung oder Wireless LAN zu vernetzen. Gefordert war eine alternative Technologie zur Vernetzung des Hauses, damit die Ordensmitglieder individuell in ihren Arbeits- und Wohnräumen Internetzugang haben.

Die Lösung

Die Datenübertragung über die bestehende Stromverkabelung per devolo dLAN‚ und die Planung der Firma Richter Bürosysteme in Linz mit Stammhaus in Eferding machten es möglich, ein robustes IP-Netzwerk im Kloster zu installieren. Auf Basis der vorhanden Stromleitung und mittels WLAN-Brücke konnte mit den devolo Lösungen das komplette Haus kostengünstig vernetzt werden. Zum Einsatz kamen die devolo dLAN Wireless- und dLAN 200 AV Powerline Produkte.

„Der größte Vorteil dieser Variante war, dass wir ohne Bohren, Stemmen und Kabelverlegen ein neues IT Netzwerk aufbauen konnten.  Trotz dicker Klostermauern und Auflagen des Denkmalschutzes war eine komplette Vernetzung des Klosters möglich. Das ist sensationell.“ lautet die Bilanz von Gerhard Fenzl, Projektleiter von Richter Bürosysteme.

Uneingeschränkter und zeitsparender Internetzugang

„Vier Mitbrüder haben den Adapter auf ihren Zimmern ständig im Einsatz, ein fünftes Gerät haben wir mobil zum Verleihen. Die Installation haben wir so gut wie nicht bemerkt – kein Schmutz, kein Lärm, kein Bohren. devolo ermöglichte eine schnelle, kosteneffiziente und benutzerfreundliche Lösung“, so Pater Andreas Schermann, Ordensleiter und Kirchenrektor des Ignatiushauses. „Endlich können die persönliche E-Mail-Post und Recherchen ungestört durchgeführt werden. Heutzutage wird ein Internetanschluss ja auch im kirchlichen Bereich vorausgesetzt; die internationale Korrespondenz, die für den Jesuitenorden als weltweit größten Orden von wichtiger Bedeutung ist, wurde dadurch erheblich angenehmer.“

Geringe Anschaffungskosten und eine geschätzte Ersparnis von ca. 60 Euro pro  Monat durch den Wegfall einer Internetverbindung über die Telefonleitung, ermöglichen dem Orden nun, das Geld effizienter, u.a. sozialen Diensten, zu widmen. Ein Ausbau des devolo-Netzwerkes ist bereits in Planung: Als nächster Schritt soll das Kirchenbüro im Alten Dom vernetzt werden.

www.devolo.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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