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Studie

Unternehmen nicht ausreichend auf Arbeitsplatzwandel vorbereitet

Arbeitsplatz der Zukunft: Vertrauen und Netzwerke als Grundlagen für moderne Arbeitsplatzorganisation und Erfolg

Eine von der Beratungsgesellschaft JBA im Auftrag von Regus, Anbieter von Arbeitsplatzlösungen, durchgeführte internationale Studie zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft ergab: Obwohl immer mehr Unternehmen einschneidende Veränderungen in der Arbeitswelt und damit in ihrer Arbeitsplatzorganisation erwarten, bereitet nur ein wesentlich geringerer Teil sein Unternehmen auf diese Veränderungen vor.

Befragt wurden dazu weltweit 1.130 Manager. Laut der Studie erwarten 83% der weltweiten Befragten einschneidende Veränderungen im Bereich der Arbeitsplatzorganisation. Dennoch gaben nur 61% der Befragten an, ihr Unternehmen bereits erfolgreich an die neuesten Entwicklungen angepasst zu haben. Das bedeutet: Fast ein Viertel weiß um die Veränderungen, ohne dieses Wissen in gezielte Maßnahmen umzusetzen.

2006 war die Studie bereits schon einmal durchgeführt worden: Damals erwarteten nur 65% der Befragten einschneidende Veränderungen, während 57% angaben, ihr Unternehmen bereits erfolgreich angepasst zu haben. Damit hat sich die Diskrepanz zwischen "Erkennen und Handeln" in nur drei Jahren verdreifacht: Zwar erwarten heute insgesamt mehr Firmen den Wandel, unternehmen aber im Verhältnis weniger, um sich darauf vorzubereiten.

Durch Wandel zum Erfolg

Die Studie ergab zudem, dass überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen auf diese Veränderungen mit radikalen, aber effektiven Maßnahmen reagieren. Immer mehr Führungskräfte sehen ihre Belegschaft nicht mehr in ihrer traditionellen Rolle als Mitarbeiter, sondern als kooperative Kunden. Diese Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten, Arbeitsplatzstrategien anzupassen, zu optimieren und sich dadurch von Mitbewerbern abzuheben. Die neuen Arbeitsplatzmodelle lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: so genannte "vertrauensbasierte" und "sozial vernetzte" Arbeitsplatzmodelle.

Vertrauen wirkt sich positiv aus

Beim vertrauensbasierten Arbeitsplatzmodell wird den Mitarbeitern volle zeitliche und örtliche Autonomie eingeräumt, d. h. sie können arbeiten, wann und wo sie möchten. 66,5% der Führungskräfte sind davon überzeugt, dass sich eine Investition in vertrauensbasierte Arbeitsplätze positiv auf die Organisation auswirkt, während nur 19,4% negative Auswirkungen erwarten. Laut der Studie kann in den nächsten drei Jahren mit einer Steigerung der Investitionen in vertrauensbasierte Arbeitsplätze von 27,5% gerechnet werden.

Netzwerke fördern Kreativität

Im sozial vernetzten Arbeitsplatzmodell werden die Mitarbeiter aktiv dazu ermutigt, mit Gleichgesinnten weit über das traditionelle Arbeitsumfeld hinaus Kontakte zu knüpfen und zusammenzuarbeiten. Dadurch werden Innovationen mehr gefördert und kreative, wettbewerbsfähige Entwicklungen begünstigt.

Über 40% der Befragten ändern momentan ihre Arbeitsplatzmodelle, um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. 79,5% der Führungskräfte sind der Meinung, dass sich eine Investition in sozial vernetzte Arbeitsplätze positiv auf die Organisation auswirkt, während nur 8,4% negative Auswirkungen erwarten. In den nächsten drei Jahren kann mit einer Steigerung der Investitionen in sozial vernetzte Arbeitsplätze von 27,6% gerechnet werden.

Die Studie von JBA und Regus geht auf all diese wichtigen Belange ein. Sie enthält außerdem eine statistische Analyse auf Basis der finanziellen Ergebnisse der einzelnen Unternehmen. Dafür wurden die Firmen in "Overperformer bzw. Underperformer" unterteilt. Die Analyse ergab, dass die ermittelten finanziellen Overperformer in Bezug auf Veränderungen viel besser aufgestellt waren und sich nachweislich besser anpassten als Underperformer.

www.regus.at

www.jbassociates.uk.com

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