Hierbei muss das Boot eigenständig ohne Eingriffe durch Menschen eine Regatta segeln, nur die GPS-Koordinaten der Bojen sind bekannt. Die genaue Route wird anhand von Sensordaten und unter Berücksichtigung von Parametern wie der Abdrift in Echtzeit ermittelt und an das Ruder und die Segel weitergeben. Wenden und Halsen werden selbständig durchgeführt.
An der erstmals in Portugal ausgetragenen WM nahmen sieben Teams aus sechs Ländern teil. Bei Windstärke 5 bis 6 (knapp 40 km/h) machte der erste Wettkampftag allen Booten stark zu schaffen. Beide Wettfahrten an diesem Tag konnte die österreichische ASV Roboat als einzige erfolgreich beenden.
Der zweite Regattatag begann bei strahlendem Sonnenschein und Windstärke 4 (ca. 25 km/h). Der etwas leichtere Wind kam einigen Teams sehr entgegen. Dennoch konnte die ASV Roboat auch die letzten beiden Wettfahrten für sich entscheiden und den WM-Titel der Heim-WM 2008 am Neusiedlersee verteidigen.
Das portugiesische Team der Universität Porto errang mit Ihrem Boot „FASt“, den zweiten Platz. Das Team der ETH Zürich nahm das erste Mal an der WM Teil und stellte mit ihrer „Avalon“ das größte Boot im Bewerb. Sie erreichten auf Anhieb Platz drei.
Den vierten Rang erreichte das Boot „Luce Canon“ der United States Naval Academy, Maryland. Die Luftfahrtuniversität ENSICA aus Toulouse, Frankreich setzte l etztes Jahr aus und erreichte dieses Jahr Platz fünf. „BeagleB“ der Universität Aberystwyth, Wales teilt sich den sechsten und letzten Platz mit der französischen „Breizh Spirit“ der ENSIETA Hochschuhle, Brest.


7/2011
6/2011
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 