Die ab heute erhältlichen Versionen von SAP BusinessObjects Risk Management und SAP BusinessObjects Process Control unterstützen eine engere Verzahnung und stärkere Automatisierung von Risiko- und Complianceprozessen.
Damit kann festgestellt werden, ob angemessene interne Kontrollen vorhanden sind, um Gesetzeskonformität zu garantieren und ein durchgängiges Risikomanagement sicherzustellen. Um die Transparenz zu erhöhen, sind die neuen Anwendungen zusätzlich mit Business-Intelligence-(BI-)Lösungen von SAP BusinessObjects verknüpft.
„Die GRC-Lösungen von SAP BusinessObjects beruhen auf einem besonderen Konzept. Sie sind integraler Bestandteil der Kerngeschäftsprozesse und -anwendungen und nicht bloß ein nachgeordneter Schritt“, erklärt Michael Rasmussen, Leiter der Beratungsfirma Corporate Integrity. „Durch den ganzheitlichen Ansatz zur Echtzeit-Überwachung von Risikoindikatoren und Kontrollen führen Unternehmen ihre Geschäfte proaktiv und strategisch, anstatt nur reaktiv. Die Möglichkeit, diese Prozesse automatisch zu prüfen und zu überwachen, kann zu erheblichen Kosteneinsparungen und Effizienzgewinnen führen.“
Die neuen Versionen von SAP BusinessObjects Risk Management und SAP BusinessObjects Process Control unterstützen die Integration des Risikomanagements in bestehende Geschäftsprozesse. Sie ermöglichen ein zentrales Management unterschiedlicher Compliance- und Risikomaßnahmen. Darüber hinaus stellen sie die Nutzung von Kontrollen im ganzen Unternehmen sicher.
Beispielsweise erfordern die 8. EU-Dienstleistungsrichtlinie, der Sarbanes-Oxley Act und HIPAA (US-amerikanische Verordnung zum Schutz personenbezogener Gesundheitsdaten) zum Teil die gleichen Kontrollmechanismen. Durch den zentralisierten Ansatz lassen sich Redundanzen vermeiden, denn die gleichen Kontrollen können einheitlich für beide Bereiche angewendet werden.
Durch die Verknüpfung der GRC-Lösungen mit den Business-Intelligence-Produkten von SAP BusinessObjects stehen neue Möglichkeiten zur Darstellung von Analysen und Berichten zur Verfügung. Crystal Reports ermöglicht es Anwendern, beliebig formatierte Berichte zu erstellen und gemeinsam mit anderen Anwendern interaktiv zu bearbeiten. Mit Xcelsius lassen sich Informationen in so genannten Dashboards konsolidieren und visualisieren. Insbesondere die „Heat Maps“ von Xcelsius erlauben es Unternehmen, anhand eines Farbschemas Problempunkte aufzuzeigen – etwa Störungen in der Lieferkette und deren finanzielle Auswirkungen.


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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 