Die Bewertungsmethoden beruhen auf dem EFQM Modell - einem europäischen Standard für die ganzheitliche Betrachtung von Organisationen - und decken sämtliche in Mitarbeiterbefragungen erwähnten Interessensgebiete ab.
Während es bis jetzt vor allem die Unternehmen sind, die sich über zukünftige Mitarbeiter online zu erkundigen versuchen, haben die beiden Brüder Mark und Martin Poreda mit kununu den Spieß umgedreht. Auf ihrer Plattform sind es die Arbeitnehmer, die ihre Chefs beziehungsweise das Unternehmen bewerten.
Mehr als 30.000 Bewertungen von etwa 15.000 Firmen kann man als User dort mittlerweile finden. Das vor zwei Jahren gegründete Unternehmen legt großen Wert darauf, dass die Bewertungen seriös erfolgen. Auf der einen Seite wird mit anerkannten Bewertungsmethoden gearbeitet. Andererseits wird jede Bewertung aber auch kontrolliert.
Viele Unternehmen nutzen die Plattform mittlerweile als zusätzlichen Feedbackkanal und erfahren auf diese Weise, was die eigenen Mitarbeiter über das Unternehmen denken. Wichtig für den Erfolg des jungen Unternehmens sind Kooperationen mit strategischen Partnern, zum Beispiel mit dem Ratgeberportal karriere.de.
Seit Mai 2009 verlinkt kununu auf redaktionelle Beiträge von karriere.de und stellt damit einen großen Mehrwert an Job- und Arbeitsmarktinformation für kununu-User bereit. karriere.de bindet im Gegenzug eine Verlinkung neben jedem Unternehmensprofil zu kununu-Bewertungen ein. "Das Besondere an dieser Kooperation ist, dass ein renommierter Verlag, der für Objektivität steht, mit einer Plattform wie kununu kooperiert, die von subjektiven Meinungsäußerungen lebt", kommentiert Mit-Gründer und Geschäftsführer von kununu, Martin Poreda, die Kooperation. Die Verlagsgruppe Handelsblatt reagiere damit proaktiv auf das Bedürfnis von High Potentials nach authentischen Informationen über Arbeitgeber, so Poreda weiter.




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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 