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IKT in Wien

Fatfoogoo

Bezahlen in der virtuellen Welt

Online-Games und virtuelle Welten entwickeln sich zunehmend von einem Nischenangebot zu einem gesellschaftlich akzeptierten Massenthema.

Weltweit spielen mittlerweile mehrere hundert Millionen Menschen Online-Games. Als Erweiterung zu diesen Spielen ist in den letzten Jahren ein Sekundärmarkt entstanden, in dem mit virtuellen Gütern gehandelt wird, die aber gegen reales Geld verkauft werden.

Die Umsätze in diesem globalen Handel beziehungsweise dem Verkauf von Items wie Schwertern, virtuellen Charakteren, Gebäuden und Spielwährungen haben bereits 2006 die Grenze von einer Milliarde USD erreicht, Tendenz stark steigend.

Seit Ende 2006 operiert das Wiener Unternehmen fatfoogoo in diesem boomenden Geschäftsfeld und hat sich auf den Handel mit virtuellen Gütern und Dienstleistungen spezialisiert. Es bietet Publishern, Games-Studios und Engines technische Lösungen für Online-Plattformen an, die direkt in das Spiel integriert werden.

Über diese Plattformen lassen sich beispielsweise virtuelle Währungen, Kleidungsstücke, Accessoires, neue Levels oder auch Add-ons kaufen und verkaufen. Besonderer Benefit für den User: Auch In-Game-Dienstleistungen, also der Support bei schwierigen Missionen oder Führungen durch virtuelle Welten, können auf der Plattform angeboten werden. fatfoogoo erschließt damit ein völlig neues Geschäftsfeld in einem stark wachsenden neuen Markt und setzt mit seinen Software-Lösungen international Standards für den Handel mit virtuellen Gütern und Dienstleistungen.

fatfoogoo, das unter anderem gamma capital partners als Investor gewonnen hat, versucht sich durch die Kooperation mit den "Großen" gut zu positionieren. So arbeitet der Anbieter von Mikrotransaktionssystemen nicht nur mit dem amerikanischen Computer- und Server-Spezialisten Sun Microsystems zusammen, sondern hat vor kurzem einen Deal mit der an der Nasdaq gelisteten Digital River abgeschlossen. Der Anbieter von E-Commerce-Lösungen wird mit Hilfe des fatfoogoo-Full-Service-Marktplatzes nun Gamepublishern In-Game-Support zur Abwicklung von Mikrotransaktionen offerieren.

Im Zuge des Übereinkommens wird Digital Rivers auch bei fatfoogoo einsteigen, zur Freude der bisherigen Kapitalgeber.

www.fatfoogoo.com

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Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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