Das Ziel eines Clusters ist es, so schreibt der Grazer Unternehmensberater und Clusterexperte Franz Zuckriegl im Clusterblog, "das spezifische Know-how und die Wirtschaftskraft einer Region durch gezielte Zusammenarbeit in Form eines ‚Organisations-Verbundes' zu stärken" (http://tinyurl.com/af4kmt).
Oder, wie es in der gerade veröffentlichten Studie "IKT-Cluster" der TU Darmstadt heißt: "Cluster sind Agglomerationen von Unternehmen verwandter Branchen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie politischen Institutionen, die durch Ihre Interaktionen eine besondere Wirtschaftsdynamik erzeugen, was zu messbaren regionalen Wettbewerbsvorteilen führt."
Die Studie identifiziert vier Kernelemente als Voraussetzung für die Entwicklung eines IKT-Clusters. Unabdingbar sind dabei erstens die Gründung und Neuansiedlung innovationsstarker IKT-Unternehmen in der Entstehungsphase des Clusters. Diese entwickeln sich zu Leitunternehmen und werden später zum Motor des Clusters. Ihr Erfolg ist zweitens die Voraussetzung für das weitere Wachstum des Clusters.
Eine Schlüsselrolle in der Entstehungsphase von IKT-Clustern spielen drittens Technische Universitäten und Hochschulen mit technischen Schwerpunkten. Ohne sie entwickeln sich ur schwerlich IKT-Cluster Sie sorgen unter anderem dafür, dass viertens genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Das Wachstum des Clusters hängt dann von verschiedenen Entwicklungseffekten ab, etwa einer hohen Arbeitsteiligkeit, einem ausreichenden Angebot an Venture Capital oder einer positiven Grundeinstellung gegenüber Unternehmensgründern. Aus dieser Mischung heraus entsteht ein sich selbst verstärkender Effekt, der wesentlich zum Erfolg des Clusters beiträgt.




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bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 