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Green IT

Energieeffizienz

Keine Eiszeit im Rechenzentrum

In Serverräumen und Rechenzentren geht es gerade bei sommerlichen Temperaturen heiß her: Blade-Server, Multi-Core-Prozessoren und andere moderne Technologien bieten nicht nur hohe Leistung, sondern produzieren gleichzeitig große Mengen an Abwärme.

Kühlsystem von APC by Schneider Electric (Bild: APC)

Aus diesem Grund werden Serverräume und Rechenzentren gerade im Sommer besonders gut gekühlt. "Viele Betreiber von Rechenzentren und Serverräumen überschätzen bei wärmeren Temperaturen den Kühlungsbedarf der IT-Infrastruktur und setzen die Raumtemperatur auf 15 bis 16 Grad Celsius herab", so Andreas Veltkamp, Head of Enterprise Business & Data Center Projects IDACH bei APC by Schneider Electric. "Dabei wäre eine Temperatur von 24 Grad Celsius völlig ausreichend und würde zudem den Energieverbrauch deutlich senken sowie einen nachvollziehbaren Einspareffekt an Energiekosten erzielen."

Durch geeignete Wärmerückleistungen in der Ansaugvorrichtung der Klimaanlage lassen sich diese energieeffizienter und umweltfreundlicher betreiben. Laut APC by Schneider Electric sollte man für den klimaschonenden und kosteneffizienten Betrieb von Rechenzentren und Serverräumen folgende Punkte beachten:

Integrierter Lösungsansatz

APC by Schneider Electric hat ein voll integrierbares und modulares InRow-Kühlsystem entwickelt, mit dem sich Rechenzentren ab einer Größe von fünf APC Racks effizient und kostengünstig auch ohne Doppelboden kühlen lassen. Spezielle Belüftungs- und Kühlungseinheiten können unterschiedliche Kühlleistungen pro APC Rack realisieren.

Umsetzung von warmen und kalten Gängen

Mit dem Prinzip des warmen und kalten Ganges lässt sich die Klimatisierung erheblich verbessern, da die Luftmassen an ihrer Durchmischung gehindert werden. Stattdessen wird die Abwärme direkt am Entstehungsort, sprich im heißen Gang, gesammelt und konzentriert abgeführt. Die anschließend gekühlte Luft wird wieder in den kalten Gang abgegeben und kann von dort erneut zur Kühlung des IT-Equipments angesaugt werden.

Kühlungsanforderungen frühzeitig berücksichtigen

Mit der richtigen Planung lassen sich Serverausfälle trotz steigender Leistungsdichten und Serverkonsolidierungen vermeiden. Die größte Zukunftssicherheit versprechen dabei modular aufgebaute Infrastrukturlösungen mit integrierten Kühlungskomponenten. Diese lassen sich aus der Ferne überwachen und erlauben auch standortübergreifendes Infrastrukturmanagement. Unternehmen, die ihr Kühlsystem überarbeiten wollen, sollten vor Neuinvestitionen ihre aktuelle Situation genau unter die Lupe nehmen.

www.apc.com/at

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Green IT

Green IT - IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

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Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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