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Die sieben häufigsten Fehler bei Videokonferenzen

Laut einer weltweiten Studie von Blue Coat Systems beabsichtigen über 73 % der befragten Unternehmen, anstelle von Geschäftsreisen zukünftig qualitativ hochwertige Videokonferenzen durchzuführen.

Diese Resultate stimmen mit einer Studie von Nemertes Research aus dem Jahr 2008 überein. Sie zeigt, dass über 75 % der IT-Verantwortlichen Videokonferenzraumsysteme bereits nutzen oder planen, sie einzusetzen. Weiterhin zeigt diese Studie, dass über 50 % Desktop-Videokonferenzsysteme betreiben oder deren Einsatz planen.

Doch der Einsatz bestehender Netzwerke für Videokonferenzen ist nicht ohne Herausforderung. Laut Blue Coat können dabei typische Fehler beobachtet werden, die immer wieder auftreten. Als häufigste Anzeichen für eine schlechte Qualität von Videokonferenzen zeigten sich dabei:

  • eingefrorenes Bild: das Video "friert ein", während der Ton weiterläuft,
  • Video arbeitet nicht synchron: das Bild folgt dem Ton mit Verzögerung,
  • Artefakte: Teile des Videobildes weisen dunkle Blöcke auf, die nicht zum Bild gehören.

Aus diesen Erkenntnissen hat der Anbieter von Infrastrukturlösungen für den Aufbau von Application Delivery Networks jetzt eine Übersicht mit den sieben häufigsten Fehlern zusammengestellt:

1. Fehlendes Überprüfen: keine vorherige Überprüfung, ob das Netzwerk für den Betrieb von Videokonferenzen ausgelegt ist.

2. Nicht genug Bandbreite: keine ausreichende Versorgung mit der notwendigen Bandbreite für die einzelnen Videokonferenzsitzungen.

3. Kein Einblick: keine Möglichkeit, die Qualität jeder Videokonferenz-Session proaktiv zu beobachten.

4. Kein Troubleshooting: keine Möglichkeit, eine Fehlerdiagnose zu stellen, falls die Übertragungsqualität beeinträchtigt ist.

5. Ungeschütztes Session-Setup: zu wenig Bandbreite für Setup-Transaktionen, was zu beträchtlichen Wartezeiten bei neu gestarteten Videokonferenzsitzungen führt. 

6. Keine Anpassung der Infrastruktur: der Glaube, dass die bestehende Netzwerkinfrastruktur so wie sie ist, einwandfreie Qualität für Videokonferenzen liefern kann.

7. Beeinträchtigung anderer Anwendungen: unsachgemäßes Management der Videokonferenzen, die infolge zu viel Bandbreite verbrauchen und andere Applikationen beeinträchtigen

www.bluecoat.de

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Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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