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Fachhochschule St. Pölten

Forschungsinstitut für IT Sicherheit gegründet

Die Fachhochschule St. Pölten führt nicht nur die beiden Studiengänge IT Security (Bachelor-Studium) und Information Security (Master-Studium) durch, sondern hat jetzt auch ein Institut für IT Sicherheitsforschung gegründet.

„Eine Fachhochschule ist in der Lehre und Forschung mit ihrer großen Nähe zur Wirtschaft besonders prädestiniert für ein derartiges zukunftsorientiertes Forschungsinstitut“ – Univ.-Doz. DI Dr. Ernst Piller

Die Gründung des Instituts für IT Sicherheitsforschung ist die Folge erfolgreicher Forschungstätigkeit in den vergangenen Jahren. Diese Forschungstätigkeit der St. Pöltner Fachhochschule soll nun weiter gebündelt und ausgebaut werden. Die zentralen Themen des neuen Instituts sind Biometrie, Privacy, Traffic- und Systemanalyse sowie Sicherheitsmetriken.

„Das am Beginn mit elf Wissenschaftern ausgestattete Institut startet mit zwei von der FFG genehmigten großen Forschungsprojekten und einigen kleineren Projekten“, freut sich Univ.-Doz. DI Dr. Ernst Piller. Er lehrt und forscht seit drei Jahren an der Fachhochschule St. Pölten, ist der wissenschaftliche Leiter der Forschungsprojekte StegIT und FaceMOC, leitet den akademischen FH-Lehrgang IT-Security und nun auch das Institut für IT Sicherheitsforschung.

Denn gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten wäre Sparen der falsche Gedanke, es sollte in die Forschung investiert werden, um beim Aufschwung vorne dabei zu sein. Außerdem ist sich der Leiter des Forschungsinstituts sicher: „Eine Fachhochschule ist in der Lehre und Forschung mit ihrer großen Nähe zur Wirtschaft besonders prädestiniert für ein derartiges zukunftsorientiertes Forschungsinstitut.“

Univ.-Doz. DI Dr. Ernst Piller ist seit 25 Jahren in der IT-Security als Berater, Auditor, Security-Verantwortlicher, Designer und Entwickler von IT-Security Produkten und Lösungen sowie als Vortragender national und international tätig.

Größere Forschungsprojekte, die am Institut laufen, behandeln mit „StegIT“ Verfahren und Prototypen für moderne steganografische Einbettungen und Abwehrmaßnahmen, d.h. Verhinderung verdeckter Kommunikation – sowie „Face-MOC“: Erforschung und Entwicklung von Verfahren und Prototypen für eine praxistaugliche biometrische Authentifizierung durch Gesichtserkennung direkt (d.h. mit Matching on Chip) in marktüblichen Chips von Chipkarten (wie Bankkarten, e-cards, SIM Karten).

www.fhstp.ac.at

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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