Natürlich stellen wir eine gewisse Investitionszurückhaltung fest. So kann man sich in der Rezession nicht allein auf den Lizenzumsatz mit Neukunden verlassen. Jedoch sind wir im Beratungs- und Services-Geschäft nach wie vor sehr gut ausgelastet. Wir konzentrieren uns auch darauf, wie wir unseren Bestandskunden mit zusätzlichen Services und Lösungen helfen können. Das funktioniert gut - für unsere Kunden und für uns!
Was unterscheidet Infor von anderen Anbietern am Markt?
Unsere Strategie ist es, Software kontinuierlich zu verbessern. Dafür entwickeln wir Bestandslösungen nach Kundenwünschen weiter, kaufen gleichzeitig ausgewählte Applikationen hinzu und sorgen dafür, dass diese über neueste Technologien integriert sind. Damit können wir sehr spezifisch auf immer neue Anforderungen unserer Kunden eingehen - statt eine ‚One-fits-all'-Lösung immer wieder teuer anpassen zu müssen.
Alle reden davon, Prozesse in der Krise zu straffen, um gestärkt aus der Rezession zu gehen. Was raten Sie Unternehmen?
Infor bietet keine Einheitslösung für alle Unternehmen und genauso wenig eine allgemeine Strategie-Empfehlung. Wir eruieren vielmehr zusammen mit Bestandskunden und Interessenten, welche Prozesse Optimierungspotenzial bergen und beraten sie dann individuell, in welchem Maße eine Software-Modernisierung sinnvoll ist. Darüber hinaus gibt es Lösungen wie z.B. Enterprise Asset Management zur Verwaltung der Maschinen oder Performance Management zur effektiven Geschäftssteuerung, die einen raschen ROI versprechen und gerade in Krisenzeiten mehr Bedeutung bekommen.




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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 