"IDC ortet in einer topaktuellen Studie Chancen für ERP-Anbieter, ihren Marktanteil angesichts der zu erwartenden Marktkonsolidierung auszubauen. Wir können das nur bestätigen, der Softwaremarkt ist spürbar in Bewegung", meint Geschäftsführer Rudolf Rohatsch. "Wir haben interessanterweise derzeit deutlich mehr Kundenprojekte als wir in der jetzigen Gesamtmarktsituation erwartet hätten, da viele Unternehmen, die aktuell in ERP investieren, einen möglichst krisensicheren IT-Partner suchen."
Dabei spielt laut Rohatsch die Größe, aber auch die regionale Nähe eines Unternehmens und die damit verbundene bessere Einschätzbarkeit eines Anbieters eine große Rolle: "Die geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigen, dass die Bonität eines Unternehmens zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird. Das bedeutet für unsere Kunden auch, dass wir keinerlei Abstriche im Kundenservice durch Umstrukturierungen oder Personalabbau machen müssen. Ganz im Gegenteil: wir suchen Personal für den ERP-Vertrieb und -Support."
Vor über 30 Jahren von Fritz Pfundner gegründet, ist die PCS IT-Trading GmbH bis heute ein rein privates Unternehmen. Mit 59 Mitarbeitern wird ein Umsatz von rund 74 Mio. Euro im Software- und IT-Infrastrukturbereich erzielt. Die neuen Kundenprojekte gehen vom mittleren KMU-Segment bis zu Softwareaufträgen über einige hunderttausend Euro, wie ein aktueller Großauftrag durch den Baustoffhändler Bauwelt Sochor.
Reichhaltige Branchenpalette
Von den über zehn wichtigsten Subsegmenten wie Baustoffhandel, technischer Großhandel, Reifenhandel, Holzhandel etc. sind auch keineswegs alle massiv von der Krise betroffen. So signalisierte die Elektro-Branche in einer jüngsten Aussendung eine positive, auch für 2009 anhaltende Entwicklung. Laut dem Marktanalysten RegioPlan ist auch der Lebensmittelhandel - mit Kunden wie AGM oder LGV eine sehr wichtige Zielgruppe der PCS - bisher deutlich weniger betroffen als andere Branchen.
Leitmotiv für einen Softwareumstieg sind natürlich Themen, die die Effizienz steigern und Kosten senken helfen. "Die ERP- Lösung Tradecontrol punktet hier in vielen Projekten unter anderem mit einem Sales-Modul, das den Vertrieb in seiner Arbeitseffizienz optimal unterstützt und einer E-Commerce-Lösung, die speziell auf B2B-Anforderungen im Großhandel zugeschnitten ist", erläutert Rohatsch.
Dazu kommt Zukunftssicherheit für den Anwender durch ein Softwarekonzept, das Standardisierung und individuelle Anpassungsmöglichkeit bei garantierter Releasefähigkeit kombiniert. Rohatsch: "Es ist sichergestellt, dass Kundeninvestitionen in individuelle Adaptierungen auch bei neuen Programmständen kostenlos mitgezogen werden können. Natürlich freuen wir uns sehr über neue interessante Kundenprojekte, aber unser vorrangigstes Ziel ist die langfristige Kundenzufriedenheit."




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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 