Nach umfangreichen Informations-Workshops und einem Assessment Center bekommen davon 20 Jugendliche kostenlos eine Ausbildung zum IT-Developer bzw. zum IT-Consultant. Die vermittelten Kenntnisse sind dabei auf jene Bereiche abgestimmt, in denen die IT-Branche Arbeitskräfte sucht.
„Wir freuen uns, Microsoft Österreich als Partner für eine erfolgversprechende Zusammenarbeit gewonnen zu haben“, kommentiert Inge Friehs, stv. Geschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Wien, die nun angelaufene Kooperation. In einem sechswöchigen Lehrgang, den Microsoft im Rahmen seines KarriereCampus veranstaltet, werden 20 Jugendliche im Alter bis 25 Jahre in den Bereichen IT-Entwicklung und IT-Beratung geschult.
Den Abschluss bildet ein Treffen der Absolventinnen und Absolventen mit heimischen IT-Unternehmen, die Personal suchen. Diese enge Verschränkung von Ausbildung und Wirtschaft sieht die AMS Wien-Vize-Chefin als optimale Voraussetzung für einen Weg ins Berufsleben: „Gerade Jugendliche, die vom wirtschaftlichen Abschwung stark betroffen sind, erhalten hier die Chance, in einer zukunftsträchtigen Branche Fuß zu fassen.“
„Unser Pilotprojekt mit dem AMS Wien ist Bestandteil unserer Initiative zur Behebung des Fachkräftemangels in der IT. Trotz angespannter Situation am Arbeitsmarkt werden in der IT-Branche nach wie vor Spezialisten gesucht. Ich sehe unser Projekt daher gerade für Jugendliche als Chance, in einer spannenden und zukunftssicheren Branche Fuß zu fassen“, erklärt Petra Jenner, Geschäftsführerin von Microsoft Österreich.
Der IT-Fachkräftemangel und die Jugendarbeitslosigkeit haben große Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt. Entgegen der allgemeinen Entwicklung der steigenden Arbeitslosenzahlen bei Jugendlichen, herrscht in der IT-Branche ein signifikanter Mangel an jungen Mitarbeitern. Laut einer aktuellen Studie wird es in den nächsten Jahrzehnten zu signifikanten demographischen Problemen am Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte kommen, da 2/3 der (selbständigen) IT-Fachkräfte älter als 40 Jahre sind. 3,1% sind älter als 60, während nur 2,7% jünger als 30 sind. In etwa 10 Jahren werden rund 10% der IT-Fachkräfte in Pension gehen.



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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 