Anwender haben häufig damit zu kämpfen, Tausende virtueller Maschinen, die weltweit verteilt sind, zu verwalten. EMC möchte in Verbindung mit VMware einen flexiblen Ressourcen-Pool ermöglichen, der schnell und ohne Verzögerungen je nach dem individuellen Bedarf skaliert werden kann.
Die EMC Virtual Matrix Architecture unterstützt Hunderttausende VMware- und andere virtuelle Server innerhalb einer Speicher-Infrastruktur. Automatisierung sorgt für die Vereinfachung des Storage Managements. Ressourcen können bedarfsweise angepasst werden – bei weniger Energieverbrauch pro Terabyte gespeicherter Daten als herkömmliche High-end Storage-Systeme. Die EMC Symmetrix V-Max kombiniert Enterprise-Flash-, Fibre-Channel- und SATA-Laufwerke. Die Symmetrix V-Max ist laut Hersteller ab sofort ab 250.000 US-Dollar erhältlich.
Der Lösung liegt eine neue Architektur zu Grunde, die unter anderem folgende Punkte umfasst:
- grundlegende Neugestaltung von Architektur und Betriebsumfeld,
- High-end Array mit Scale-out- und Scale-up-Architektur sowie mit Nutzung von Standard-Industrie-Komponenten (u.a. Intel Prozessoren),
- neue IOPS-Leistung (Input / Output per second) und Skalierung bei weniger Stromverbrauch und Kühlungsbedarf,
- optimierte Performance und Kosten durch Flash, SATA, Thin Provisioning,
- virtuelle LUNs (Logical Unit Number),
- Automatisierung zur Verwaltung virtueller Umgebungen.
Das neue EMC Symmetrix V-Max Tiered Storage System unterstützt bis zu 128 2.3 GHz Intel Xeon Prozessor Cores, bis zu 1 Terabyte globaler Cache-Speicher. Es besitzt Fibre Channel-, FICON-, Gigabit Ethernet-, iSCSI-Konnektivität und ist bis zu 2.400 Laufwerken skalierbar.
Die maximale Kapazität liegt bei 2 Petabytes. Neue virtuelle LUN-Funktionen ermöglichen über 1.000 Datenträger-Migrationen gleichzeitig. Die neue Zero Data-Loss SRDF (Symmetrix Remote Data Facility) Extended Distance Protection (EDP) hat das Ziel, die Performance bei gleichzeitiger Kostenreduktion um 50 % für Replikation über mehrere Standorte hinweg in virtuellen Serverumgebungen zu verdoppeln.



7/2011
6/2011
5/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 