Der bizhub C552 druckt 55 Schwarzweiß- und 45 Farbseiten pro Minute im DIN A4 Format, beim bizhub C652 erhöht sich im selben Format die Druckgeschwindigkeit auf 65 Seiten in Schwarzweiß beziehungsweise 50 Seiten in Farbe. Mit 1 GHz Prozessorleistung, 2 GB DDR2 Arbeitsspeicher und 250 GB Festplattenkapazität sind die neuen Farblaser-Multifunktionssysteme auf die Verarbeitung und Speicherung großer Datenmengen ausgelegt. Für die Einbindung in alle gängigen Netzwerke sorgt der Emperon Druckcontroller.
Die beiden neuen Multifunktionssysteme verarbeiten Grammaturen von 64 bis 300 g/m² und Papierformate von A6 bis A3+. Möglich ist auch das Bedrucken von Bannern bis zu 1,2 Metern Länge. Die vier Standardmagazine und der manuelle Einzug fassen insgesamt 3.650 Blatt. Optional kann der Papiervorrat durch externe Großraummagazine mit den Formaten A4 oder A3+ auf bis zu 6.650 Blatt erweitert werden.
Vielseitige Endverarbeitung
Anwender können auf eine Vielzahl von Endverarbeitungsmöglichkeiten zurückgreifen, darunter etwa Zweifach- und Vierfachlochung, automatisches Heften bis 100 Blatt und das Einfügen von Deckblättern mit bis zu 200 g/m². Es gibt eine automatische Falzfunktion für Briefe und die Endlosproduktion von gehefteten Broschüren mit Mittelfalz. Broschüren sowie auch mit einem Wickelfalz erstellte Dokumente können dank einer speziellen Transporteinheit in der Finisherausgabe endlos ausgegeben werden.
Scannen und faxen
Neben den Druck- und Kopieroptionen stehen außerdem professionelle Scanfunktionen und die Faxoption zur Verfügung. 78 Originale pro Minute werden verarbeitet und beinhalten Scan-to-E-Mail, FTP, SMB und Box sowie auch Scan-to-USB bereits im Standard. In Verbindung mit der Benutzerauthentifizierung beschleunigen die neuen Funktionen Scan-to-Me und Scan-to-Home die Weiterleitung gescannter Dokumente an die E-Mail-Adresse des Anwenders (Scan-to-Me) bzw. an einen eigens dafür eingerichteten PC-Ordner (Scan-to-Home).
Für den Administrator erleichtern die neuen Funktionen die Einschränkung von Scanzielen, zum Beispiel die Begrenzung auf die Zieladressen eines Anwenders. Als Scanformate stehen das mehrseitige PDF-Format, XPS und TIFF zur Verfügung. Die optionale Faxfunktion des bizhub C552 und des bizhub C652 wurde weiter ausgebaut und beinhaltet nun auch Internet Fax und IP Fax (Intranet) in Farbe.
Auf der internen Festplatte können bis zu 1.000 individuelle User Boxen eingerichtet werden, in denen die einzelnen Anwender Informationen speichern und diese vor unerlaubtem Zugriff schützen können. Die Boxen können als öffentlich, privat oder gruppenspezifisch konfiguriert und mit Passwörtern versehen werden. So werden Scans, Faxe und Druckjobs höchst effizient verwaltet, archiviert und geteilt.
Flexible Handhabung
Die Funktion MyTab bietet eine eigene Registerkarte im Druckertreiber, unter der sich jeder Anwender seine häufig genutzten Funktionen individuell zusammenstellen kann. Der i-Option Webbrowser erlaubt zeitsparend den direkten Zugriff auf das Intranet oder auch Internet vom Bedienungspanel der Multifunktionssysteme aus. So können PDF-Dateien und Internetseiten ohne die Hilfe eines PCs ausgedruckt werden. Die PageScope Enterprise Suite zentralisiert die Überwachung und Konfiguration der bizhub Systeme im Netzwerk und erleichtert so die Administration.Aufgrund ihrer umfassenden Sicherheitsfunktionen entsprechen laut Hersteller die neuen Farbmultifunktionssysteme bizhub C552 und bizhub C652 den Kriterien des ISO-Standards 15408 EAL 3 und werden auch entsprechend zertifiziert. Optional kann der Zugriff auf das System auch per Fingervenenscanner oder Chipkarte (Smartcard) limitiert werden, was ein Höchstmaß an Bedienerkomfort und Datensicherheit für die Anmeldung an den Systemen darstellt. Die Modelle bizhub C552 und C652 sind ab sofort und ausschließlich über autorisierte Konica Minolta Vertriebspartner zu beziehen.
www.konicaminolta.at




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 