"Wir waren in unserer Geburtsstunde 1969 selbst ein Outsourcing Projekt, lange bevor das Auslagern von IT überhaupt Outsourcing genannt wurde", erläutert Dir. Mag. Wilfried Pruschak, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik. "Wir haben alle Services, die wir heute am Markt anbieten, selbst erprobt und sozusagen am eigenen Leib erlebt."
Raiffeisen Informatik war an zahlreiche Innovationen beteiligt: Österreichs erster Kontoauszugsdrucker (1984), Geldausgabeautomaten in Foyers (1986) oder Gründung des Internet-Providers Netway (1996) gehören dazu. "Im Sektor haben wir gelernt, für unsere Kunden vorauszuschauen und mit IT Innovationen zu ermöglichen", so Dir. Mag. Hartmut Müller, ebenfalls Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik. "Mit diesem Verständnis und der langjährigen Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen Daten, waren und sind wir perfekt auch für andere Branchen aufgestellt."
Neben der ursprünglichen Aufgabe, den Raiffeisen Sektor in allen IT-Belangen zu unterstützen, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zum einem IT Services Provider entwickelt. So kann Raiffeisen Informatik auf die Errichtung und den Betrieb der österreichischen Lkw-Maut oder die IT-Betriebsübernahme von Uniqa und den Niederösterreichischen Landeskliniken verweisen.
Um den Weg mit den Kunden zu gehen, verfolgt Raiffeisen Informatik eine konsequente Expansionspolitik. "Wir verstehen uns als DER österreichische IT-Versorger, als Wegbegleiter in Sachen IT für unsere Kunden im In- und Ausland", erklärt Pruschak und verweist er auf international betreute Kunden wie Raiffeisen, Uniqa, Agrana oder Strabag. Jüngster und bislang größter Schritt dazu war die Übernahme der deutschen PC-Ware. Das Unternehmen ergänzt das Raiffeisen Informatik Portfolio und bringt 1600 Mitarbeiter in 26 Ländern an Bord.




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8/2011
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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 