Das Ziel der neuen HP-Lösungen ist eine optimierte Storage-Auslastung, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit der Speicher-Infrastruktur um bis zu 50 % verbessern soll. Die neuen EVA-Systeme bieten auf demselben Raum um ein Drittel mehr Speicherleistung und sollen so die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) senken.
Laut Hersteller können die Unternehmen mit HP StorageWorks SVSP die Speicherauslastung verdreifachen. Die neuen Lösungen, die ab sofort in Österreich verfügbar sind, vereinfachen zudem das Speichermanagement sowohl von virtuellen als auch von physischen Umgebungen.
Die neuen virtuellen Speichersysteme wurden sowohl hinsichtlich ihrer Leistung als auch der Kapazität optimiert und passen sich automatisch an die jeweiligen Applikationsanforderungen an. Eine integrierte Software für die Datensicherung bietet – über verschiedene Arrays hinweg – Funktionen für die Datenreplikation in Echtzeit sowie die Migration und schnelle Wiederherstellung von Daten, ohne dass dabei der Betrieb unterbrochen wird.
Neue Funktionen verbessern ROI und Management
Mit den neuen EVA-Systeme werden virtuelle Daten automatisch auf die Speicherplatten übertragen, dies optimiert die Auslastung und verbessert die Performance. Die Systeme unterstützen Solid State Disks, sodass sich die Zugriffszeiten auf geschäftskritische Daten verkürzen. Dies verbessert die Leistung von datenintensiven Applikationen.
Die maximale LUN (logical unit number)-Größe wurde auf 32 TByte und der Cache auf 22 GByte erhöht. Die Systeme unterstützen virtuelles RAID 6 (vraid 6) und bieten damit im Vergleich zu RAID 5 eine doppelt so hohe Verfügbarkeit.
Virtualisierungs-Funktionen, die HP-Management-Software Command View EVA sowie Installations-Services vereinfachen die Inbetriebnahme und Administration. Je nach den Anforderungen der Applikationen lassen sich virtuelle Speicherressourcen hinzufügen oder entfernen.
Integrierte HP-Software, darunter Dynamic Capacity Management für eine maximale Kapazitätsauslastung, Business Copy EVA und Continuous Access sorgen für eine kontinuierliche Datensicherung. Die Lösungen bieten Funktionen für die Replikation sowohl von lokal als auch an entfernten Standorten gespeicherten Daten sowie für die Wiederherstellung von Daten, ohne dass dabei der laufende Betrieb unterbrochen wird.
Die EVA-Systeme lassen sich mit einer großen Anzahl führender Business-Anwendungen integrieren. Dazu gehören beispielsweise Microsoft Exchange Server, Microsoft SharePoint, Microsoft SQL Server, Oracle E-Business Suite, SAP ERP, SAP Supply Chain Management und SAP Business Intelligence.




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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 