Sony setzt bei der Lösung auf 3D-Effekte in HD-Auflösung und eine Spiegeltechnik, die das Gefühl von „Face-to-Face“ Kommunikation auch über Tausende von Kilometern hinweg vermitteln sollen. Auch direkter Augenkontakt wird dabei simuliert. Bei herkömmlichen Lösungen sahen die Gesprächspartner auf den Monitor und somit nicht direkt in die Kamera, wodurch der Eindruck entstand, als schaue das Gegenüber immer ein wenig am eigenen Gesicht vorbei.
Sony löst dieses Problem mit einem Trick: Der Monitor ist hinter einem halbdurchlässigen, 45 Grad geneigten Spiegel positioniert. Die Kamera befindet sich unterhalb des Monitors und wird durch eine Doppelspiegelung auf Augenhöhe des Betrachters gebracht. Dank der cleveren Spiegelung behalten die Konferenzteilnehmer also den Monitor im Visier und richten gleichzeitig den Blick direkt in die Kamera – und somit in die Augen ihres Gesprächspartners.
„Mit einer Sony 3D TelePresence-Lösung sparen Unternehmen Zeit und Geld. Die Anschaffungskosten amortisieren sich bald durch den Wegfall der Reisekosten“ ist Werner Strasser, Geschäftsführer von ProCom-Strasser, überzeugt. Wobei Strasser den Einsatz von Videokonferenzen nicht nur den Großunternehmen und internationalen Konzernen vorbehalten sieht. Auch im kommunalen und öffentlichen Bereich sieht er viele Anwendungsmöglichkeiten wie im Schul- und Bildungs- oder im Gesundheitswesen.



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8/2011
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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 