Co-Decision Technology zeigte auf der CeBIT 2009 die aktuelle Version seiner Software „Co- Decision Homme Machine“ für das Finanzwesen, Sicherheitskräfte und Unternehmenssicherheit. Auf Grundlage der Co-Mining-Technologie unterstützt das Kernprodukt decider.track beim Aufspüren und Erkennen von Irrationalitäten der Finanzmärkte, fehlerhafter Informationsverarbeitung, aber auch krimineller Organisationen wie dem Terrorismus oder der Cyber-Kriminalität.
Auf Grundlage der Kognitionswissenschaft bildet decider.track Denkprozesse und Verhalten des menschlichen Gehirns nach, um künstliche Intelligenz zu schaffen. Diese „künstlichen Gehirne“ unterstützen bei der Interpretation mathematischer Modelle der Risikoanalyse und sollen diese genauer und schneller machen. Im Finanzwesen verfolgt und interpretiert decider.track die Irrationalitäten der Märkte,Wahrnehmungsfehler, Investitionsmöglichkeiten, betrügerische oder hochgradig riskante Aktivitäten, die weltweite Auswirkungen auf das Risikopotenzial der Finanztransaktionen sowie der finanziellen wie ökonomischen Instabilitäten zeigen können.
decider.track verbindet in Echtzeit Ereignisse und Informationen, die in Datenbanken und Informationsquellen über den gesamten Planeten verteilt sind – wenn es nicht möglich ist, diese Daten in eine gemeinsame Umgebung zusammenzufügen. Das Produkt verwendet Software-Agenten, um die verteilten Datenbanken zu verbinden und so Informationen aus unterschiedlichsten Quellen, die normalerweise nicht kompatibel sind, auszutauschen.
So entsteht eine komplette Überwachungs- und Eskalationsroutine nach dem AWR-Prinzip: Alarm, Warning, Response. Die Agenten können Schlussfolgerungen aus den gefundenen Daten ziehen und Entscheidungen auf Grundlage der Informationen und Warnungen treffen.


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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 