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Netz & Telekom

Kommentar von Michael Gruber, schoeller network control

Analysieren, Optimieren und Reduzieren: in Krisenzeiten Kosten sparen

Expansion und rasches Wachstum hat die Unternehmen und auch die IT-Abteilungen in den letzten Jahren beschäftigt. Spätestens in Krisenzeiten geht es darum, IT-Ressourcen besser zu nutzen und damit weitere Anschaffungen - so weit es geht - zu hinterfragen.

Michael Gruber

„Bei genaueren Analysen des Kommunikations- verhaltens von Applikationen zeigt sich oft ein enormer Ressourcen- Verschleiß durch sich vielfach wiederholende, redundante Abläufe in der Client/ Server-Kommunikation.“ - Ing. Michael Gruber, Geschäftsführer schoeller network control

Aber wie können Einsparungsmöglichkeiten aufgespürt werden, die nicht nur oberflächlich etwas bewirken? Mit einer tiefgehenden Analyse des Kommunikationsverhaltens im Netzwerk kann das gesamte Optimierungspotenzial von IT-Anwendungen sichtbar gemacht werden.

Denn nicht das 10 Gigabit Ethernet-Backbone oder der Bandbreiten-Upgrade im WAN lösen das Performanceproblem im Unternehmen. Erstaunlich oft lassen sich Verbesserungen durch eine bessere Parametrierung der Systeme erreichen. In vielen Fällen kann etwa der Einsatz von WAN-Acceleratoren weiterhelfen, damit geschäftskritische Anwendungen entsprechend den Vorgaben performen.

Redundante Abläufe belasten Ressourcen

Bei genaueren Analysen des Kommunikationsverhaltens von Applikationen zeigt sich oft ein enormer Ressourcen-Verschleiß durch sich vielfach wiederholende, redundante Abläufe in der Client/Server-Kommunikation. Als sehr einfaches Beispiel gilt das Öffnen und Schließen von Files, ohne darin zu lesen oder zu schreiben, oder das x-fache sequenzielle Suchen eines Files auf einer Vielzahl von Pfaden.

Mit jedem parallel laufenden Arbeitsplatz multiplizieren sich solche unnötigen Routinen, die der Server oder gleich mehrere Server immer wieder aufs Neue abzuarbeiten haben. Dieses, nennen wir es, "verschwenderische Programm-Design", bewirkt immer höhere Anforderungen an Netzwerk, Server, Storage-Systeme und zu guter Letzt an Klimaanlagen und die Energieversorgung - und damit auch Kosten!

Effiziente Programmierung spart Ressourcen

Deshalb beginnt gute Applikations-Performance sowie Energie- und Kosteneffizienz schon bei der Entwicklung der Software. Reduktion der "nicht notwendigen" Zugriffe durch überlegte Programmierung wurde angesichts der Einführung neuer Hochsprachen in der Programmierung eine fast vergessene Tugend.

Jetzt zählt auch, was früher als "lästig" verdrängt worden ist. Das Aufspüren der Ressourcen-Fresser durch genauere Ablauf- und Kommunikations-Analysen der IT-Anwendungen, die den Unternehmen hilft, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, die laufenden IT-Kosten und insbesondere die Neuanschaffungen, einzudämmen. Die Praxis zeigt, dass dadurch der geplante Hardware-Upgrade oft verschoben werden kann.

www.schoeller.at

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