Newsfeed abonnieren
Wirtschaft

Fujitsu-Siemens wird zu Fujitsu

Mit Anfang April wird bei Fujitsu Siemens der Namenswechsel zu Fujitsu vollzogen. Wahrscheinlich werde es aber eine eigene Unterzeile für diesen Bereich geben, ließ Wolfgang Horak, Senior Vice President SEE (South East Europe) im Gespräch durchblicken.

Mit Anfang April wird bei Fujitsu Siemens der Namenswechsel zu Fujitsu vollzogen.

"Wir werden unsere Kompetenz-Zentren in der Region weiter ausbauen und auch im CEE-Bereich die Markanteile ausweiten", gibt sich Horak wachstumsorientiert. Während in der Fertigung in Augsburg etwa 700 Mitarbeiter gehen müssen, werde man hierzulande allenfalls eigene Mitarbeiter bei Partnern unterbringen. "Ganz allgemein müssen sich unsere Mitarbeiter auf den Trend einstellen, dass die Produkte immer unwichtiger und dafür die Services rundherum immer wichtiger werden!" So verdiene man heute nur mehr etwa ein Viertel der Umsätze mit den Produkten, den Rest über Dienstleistungen.

Horak hat in seiner Funktion nun die Verantwortung für 15 Länder, Europa-Hauptsitz des Unternehmens ist Zürich. "Unsere Hauptthemen werden aber Server und Speicher und die Services darum bleiben. In Österreich haben wir auch bereits von 11 Top-Rechenzentren 10 als Kunden!" Sechs Regionen können bereits recht selbständig über eigene "Gewinn und Verlust-Rechnungen" agieren. Bei den Lieferanten werde es zu weiteren Reduktionen kommen: "In Zukunft werden unsere Lieferanten immer mehr zu Partnern für neue Entwicklungen", erläutert Horak.

Produkte maßgeschneidert für die Kunden

Bereits heute würde über ein Drittel der Produkte aus Augsburg nach Kunden-Anforderungen ausgefolgt, dieser Prozentsatz werde wohl auf bis zu 90% wachsen. "Letztlich könnten wir auch die termingerechte Lieferung bis direkt zum Kunden ausführen", sieht sich Horak als umfassender Dienstleister.

Gut aufgestellt sei man auch für Trendthemen wie "Cloud Computing" ("viele Outsourcer sprechen da mit uns") oder Green IT. "Unser neuer 100%-Eigentümer Fujitsu ist im Umweltbereich sehr aktiv, weswegen wir uns hier noch stärker engagieren werden!" So habe man mit dem Lebensministerium bereits einen "Green IT-Manager-Kurs" ins Leben gerufen und führe neuerdings auch einen "Null-Watt-PC" im Angebot. "Ich sehe bei unseren Kunden eine immer stärkere Verbindung von privater und geschäftlicher Nutzung, der wir durch eine Vereinheitlichung unserer Produktlinien entgegenkommen wollen", so Horak. Mittels Desktop-Virtualisierung sei es heute gut möglich, etwa im Hinblick auf Sicherheitsvorschriften die private Nutzung auf einem Gerät von der geschäftlichen Nutzung klar zu trennen.

www.fujitsu.at

weitersagen: drucken
Print-Archiv
Folgen Sie uns
Termine

14. Februar

AIRO Tower, 1010 Wien

Vmware KMU-Roadshow 2012

16. Februar

All seasons Hotel, 4020 Linz

Vmware KMU-Roadshow 2012

21. Februar

Hotel Salzburg West, 5073 Salzburg-Wals

Vmware KMU-Roadshow 2012

22. Februar

Hotel Grauer Bär, 6020 Innsbruck

Vmware KMU-Roadshow 2012

28. Februar

Hotel Mercure Graz Messe, 8010 Graz

Vmware KMU-Roadshow 2012

1. März

Wirtschaftskammer Österreich

E-Day 2012

6. März - 10. März

Hannover

CeBIT 2012

Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

Die neuesten Artikel:

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum