Je jünger die Befragten, desto größer ist die Bereitschaft, Daten preiszugeben: Wer regelmäßig soziale Netzwerke nutzt, ist eher bereit, persönliche Daten zu veröffentlichen. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn die Preisgabe von Daten kann zu einem negativen Bumerang-Effekt führen, der Spams, Lockvogelangebote und Betrug zur Folge hat. Um hier die Internetanwender zu sensiblerem Vorgehen zu motivieren, setzt Microsoft weltweit auf Initiativen und Partnerschaften im Sicherheitsbereich.
63,1 % der befragten Männer und 50 % der Frauen schätzen ihren eigenen Kenntnisstand zum Datenschutz als gut ein. Die meisten Internetanwender beurteilen zudem die Sicherheit von persönlichen Daten als sehr wichtig; gleichzeitig sind sie aber immer häufiger bereit, persönliche Daten im Netz preiszugeben. Diese Ergebnisse liefert eine aktuelle TNS-Infratest-Studie „Bewusstseinwandel im Datenschutz“ im Auftrag des Deutschen Digitalen Instituts und Microsoft.
„Das Internet ist ufer- aber nicht grenzenlos geworden. Grenzen setzt man, indem man seine Privatsphäre auch schützt“, so Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich. „Wir brauchen mehr Bewusstseinsbildung beim Umgang mit den eigenen Daten. Wer auf dubiosen Websites zu viel Information preisgibt, muss mit möglichen Konsequenzen rechnen.“


1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 