Mit der MSA2300fc G2 präsentiert HP das aktuelle Fibre-Channel-basierte Modell seiner MSA-Familie. Diese soll mittelständischen Unternehmen eine kostengünstige und einfach zu bedienende Einstiegslösung für ein Storage Area Network (SAN) bieten. Die Speichersysteme sind für die Storage-Konsolidierung in mittelständischen Unternehmen ebenso wie für Zweigstellen größerer Unternehmen konzipiert.
Die neue Version unterstützt neben x86-basierten Systemen unter Windows und Linux nun auch HP Integrity Server mit dem Betriebssystem HP-UX. Damit profitieren auch Anwender von High End Servern von kostengünstigem zentralisiertem Speicher. Die MSA2300fc steht in zwei Varianten zur Verfügung. Diese unterstützen entweder 3,5-Zoll- oder erstmals auch 2,5-Zoll-Laufwerke, die mit den HP ProLiant Servern kompatibel sind.
Low Bandwidth-Replikation
Bislang war die Replikation über mehrere, durch ein Weitverkehrsnetz (Wide Area Network, WAN) verbundene Standorte eine teure Angelegenheit, insbesondere bei großen Backup-Volumina. Hier setzen die neuen Versionen des HP StorageWorks Disk-to-Disk (D2D) Backup System, D2D2500 und 4000, mit ihrer Fähigkeit zur Low Bandwith-Replikation an. Möglich wird diese Replikation über eine geringe Bandbreite durch die Deduplizierungs-Technologie.
Diese sorgt bei den neuen D2D-Systemen dafür, dass beim Backup redundante Daten durch so genannte "Pointer" auf das Original ersetzt werden. So müssen deutlich weniger Daten an die Unternehmenszentrale übertragen werden, eine wesentliche Voraussetzung für die kostengünstige Low Bandwith-Replikation. Außerdem lassen sich auf diese Weise bei einem Störungsfall Daten kostengünstig und schneller aus dem zentralen Rechenzentrum an einen Ausweichstandort übertragen.
Mit einer Single Node-Option für das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS) erschließt HP diese Lösung für neue Anwenderschichten. VLS-Systeme emulieren gängige Bandbibliotheken und -laufwerke, so dass eine größere Anzahl an Backup-Jobs parallel ausgeführt und das Backup-Fenster minimiert werden kann. Die Single Node-Option bietet die Möglichkeit, mit einer relativ niedrigen und damit kostengünstigen Anfangskapazität von 7,5 oder 10 TByte in das VLS9000-System einzusteigen.
Wachsen die Speicheranforderungen, können Unternehmen mit Hilfe eines FC Connectivity Kits ihre Lösung zu einem Multi-Node VLS9000 System erweitern und so auf eine Kapazität von maximal 1,3 PByte und eine Performance auf 4.800 MB/s skalieren. Das VLS9000 mit mehreren Knoten (multi node) ermöglicht eine schnelle Datensicherung und -wiederherstellung in komplexen SAN-Umgebungen.
HP StorageWorks SB1760c Tape Blade ist eine Datensicherungslösung für Unternehmen, die HP BladeSystem c-Class-Enclosures einsetzen. Damit steht mittelständischen Unternehmen sowie Zweigstellen größerer Unternehmen eine einfache Lösung sowohl für das Backup als auch für die Langzeitaufbewahrung zur Verfügung.




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8/2011
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 