Der zweite Bildschirm misst 10,6 Zoll und ist schwenkbar, ähnlich wie der Seitenspiegel eines Autos. Workstation-User, die gerne mit zwei Monitoren arbeiten, können das nun auch mobil tun. Das ThinkPad W700ds besitzt eine NVIDIA Quadro FX mobile Grafik, der Hauptspeicher umfasst bis zu 8 Gigabyte schnelles DDR3-Memory. Man kann zwei Festplatten im RAID-Verbund mit bis zu 960 GB bekommen. Als Alternative zur Festplatte steht auch Flash-Speicher (SSD) zur Wahl.
Der zweite Bildschirm hat Hochformat und lässt sich an der rechten Seite des Deckels herausziehen. Mit 10,6 Zoll ist er etwa so groß wie der Netbook-Monitor im IdeaPad S10e. Dennoch ist das ThinkPad W700ds nur wenige Millimeter dicker als Modelle ohne dieses Feature. Man kann das zweite Display um bis zu 30 Grad schwenken und damit seinem Blickwinkel anpassen.
Etwas Besonderes sind auch die Optionen für Grafiktablett und Farbkalibrierung. Wie schon das ThinkPad W700, das im Sommer 2008 herauskam, besitzt das W700ds ein eingebautes Grafiktablett. Es befindet sich rechts neben dem Touchpad und eignet sich zum Zeichnen und zur Bildbearbeitung. Die integrierte Kalibrierung stellt die Farben des Bildschirms ein.
Zu den Funktionen und Schnittstellen gehören optional Blue Ray, ein High-Speed UDMA Compact Flash Reader, ein 7-in-1 Multicard-Reader, 5 USB-Anschlüsse und WLAN. Es besitzt eine VGA-Schnittstelle, Dual-Link DVI und einen Display-Port. Optional gibt es außerdem zusätzliche Security-Features wie Fingerprint-Reader, SmartCard-Reader und Festplatten-Verschlüsselung.
Das ThinkPad W700ds ist in Österreich ab sofort verfügbar. Ein Modell mit Core2 Quad Q9100 (2,26 GHz), 4 GB RAM, 2 x 200 GB Festplatte, Blue Ray, Bluetooth, Farbkalibierung, Grafiktablett, Fingerprint-Reader und Windows Vista Business kommt auf 5.390,- Euro (unverbindl. empf. Richtpreis inkl. MWSt). Lenovo leistet drei Jahre Garantie.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 