Mit dieser Lösung werden die Daten von Videoüberwachungskameras mittels künstlicher Intelligenz auswerten. So sollen gefährliche Situationen oder gar Anschläge rechtzeitig erkannt werden. KiwiSecurity ist ein innovatives Gründungsprojekt aus dem Inkubator des Universitären Gründerservice INiTS.
Die Software übernimmt das Überwachen automatisch und sucht in Daten von Tausenden Kameras nach potentiell gefährlichem Verhalten. Dadurch können beispielsweise stehen gelassenes Gepäck, weggenommene Gegenstände oder Bewegungen in unerlaubte Richtung erkannt werden. Mit definierten Regeln reagiert die Software auf Regelverstöße. Das Sicherheitspersonal braucht nun nicht mehr Tausende Kamerabilder gleichzeitig im Auge zu behalten, sondern wird wenn nötig vom Programm von KiwiSecurity auf wirklich auffälliges Verhalten aufmerksam gemacht.
Nach fünf Jahren Forschung und Entwicklung wird die Software zukünftig am Flughafen Wien Schwechat eingesetzt werden. "Das System ist so entwickelt, dass die Videodaten nicht personenbezogen ausgewertet werden. Es werden zum Beispiel Informationen wie Geschwindigkeit und Gehrichtung analysiert. Ähnlich wie bei einem Trittsensor wird bei einem relevanten Ereignis ein Alarm ausgelöst. Optional können selbst die Kamerabilder mit dem von KiwiSecurity entwickelten Softwaremodul KiwiVision - Privacy Protector anonymisiert werden, um die Privatsphäre von Personen noch besser zu schützen", so DI Florian Matusek, kaufmännischer Geschäftsführer bei KiwiSecurity.
KiwiSecurity Software wurde 2005 gegründet. Anfang 2008 wurde diese aufgrund des Markteintrittes in eine GmbH umgegründet. KiwiSecurity wird von der AWS (Austria Wirtschaftsservice), der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), vom Bund, der ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) der Stadt Wien und dem INiTS Inkubator des AplusB Programms des BMVIT finanziert.


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8/2011
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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 