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IKT-Trends

Im Test:

Windows 7 - das bessere Vista

Ein Herz für Notebook-User

Windows 7 bietet zahlreiche Möglichkeiten in der visuellen Gestaltung der Oberfläche.

Windows 7 wird laut Microsoft im Vergleich zu Vista in einer abgespeckten Version installiert. Programme wie Movie Maker oder Photo Gallery werden nicht automatisch installiert, sondern können nach Bedarf vom Anwender jederzeit nachinstalliert werden. Zudem soll Windows 7 - anders als Vista - auch für die kleinen Netbooks ein geeignetes Betriebssystem darstellen.

Besonders hilfreich für mobile Worker ist das verbesserte Power Management. Laut DeVaan wird beispielsweise der Stromverbrauch unter 802.11 besser verwaltet und es wird auch im Vergleich zu den Vorgängern weniger Strom verbraucht, wenn das System zwar läuft, aber gerade keine Berechnungen durchgeführt werden. Selbst beim Abspielen von DVDs konnte der Stromverbrauch gesenkt werden, sodass nun eine Stunde mehr Playback-Zeit zur Verfügung steht, berichtet DeVaan.

Netzwerk und Sicherheit

Mit HomeGroup steht ein interessantes Feature zur Verfügung, mit denen Anwendern abhängig vom Benutzerprofil den Zugriff auf ihre Daten regeln können. Beispielsweise werden die eigenen Fotos für Rechner in der Familie, die in diesem Fall eine HomeGroup darstellt, freigegeben, für andere nicht dieser Gruppe angehörigen Rechner ist der Zugriff gesperrt.

Das Synchronisieren von Daten am PC mit mobilen Geräten wie Handys oder Smartphones wurde unter Windows 7 ebenfalls dank Windows Live Essentials wesentlich vereinfacht. Bei letzterem handelt es sich um eine Online-Softwaresuite, die regelmäßig upgedatet wird. Die eigenen Daten stehen aber offline zur Verfügung und können auf Wunsch, z.B. Foto und Videos online gestellt werden.

Neu ist auch BitLocker und BitLocker To Go, eine Software, mit der nicht nur einzelne Dateien, sondern die ganze Festplatte verschlüsselt wird. Auch USB-Sticks können solcherart verschlüsselt werden.

Mit der neuen Funktion DirectAccess kann unter Windows 7 via Internet-Verbindung auf zu Unternehmen gehörende Computer zugegriffen werden, ohne dass eine VPN-Verbindung initiiert werden muss. IT-Administratoren können auf diese Weise mobile Rechner leichter verwalten.

Fazit

Mit der überaus stabilen Vorabversion von Windows 7 scheint Microsoft den Entwicklern wie auch den Kunden zeigen zu wollen, dass man bei der Entwicklung hervorragend im Zeitplan liege und Auslieferverzögerungen der Vergangenheit angehören. Windows 7 dürfte das einlösen, was sich viele bereits von Vista erwartet haben.

Links zum Thema

Windows Hardware Enineering Confernce - WinHEC: www.microsoft.com/whdc/winhec

Professional Developers Conference - PDC: www.microsoftpdc.com

 

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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