"Wir investieren viel Geld in die Entwicklung unserer Sicherheitslösungen, die vor allem auch für das Geschäft gut sein sollen. Damit helfen wir Unternehmen, die auch in turbulenten Zeiten weiterhin ehrgeizige Ziel verfolgen und diese mit höchster Sicherheit verbinden wollen", umreißt etwa Tim Dunn, VP Solution Sales, im MONITOR-Interview die Argumentationslinie des Spezialisten für IT-Management Software.
Sicherheit sei heute nicht mehr ein alleinstehender Bereich in der Unternehmens-IT, sondern vielmehr mit allen Unternehmensbereichen strategisch vernetzt. Letztlich wäre es für rasche Veränderungen gut, sozusagen eine eigene Sicherheits-Software-Schicht in die IT einzuziehen: "So kann der Geschäftsprozess ungehindert weiterlaufen, wenn gleichzeitig im Sicherheitsbereich etwas geändert wird!"
Übernahmen stärken Positionierung
Der Anspruch auf eine führende Rolle im Markt für Identity and Access Management (IAM) wurde zuletzt durch die Übernahme des israelischen Unternehmens Eurekify unterstrichen, eines Pioniers für das Rollen- und Zugangsmanagement. Die Übernahme ist der zweite Kauf des Unternehmens (im Oktober wurde IDFocus übernommen) auf dem Feld der Sicherheitssoftware in kurzer Zeit. Dunn: "Diese Akquisitionen stellen - gemeinsam mit den bereits vorhandenen Produkten - unsere starke Präsenz im wachsenden Sicherheitsmarkt sicher." Wie CEO John Swainson dazu betonte, "entwickelt CA aber nach Jahren eifrigen Zukaufens nun eine eigene Identität und wird nur mehr sehr gezielt Firmen übernehmen!"

Tim Dunn, CA VP Solution Sales betont, dass Sicherheitslösungen heute eng verzahnt mit allen Geschäftsprozessen sein müssen.
Eigene Forschung in den CA Labs
"Während wir früher neue Technologien nur durch Zukäufe erworben haben, bauen wir jetzt über die CA Labs auch eigene Expertise auf", unterstreicht Bjarne Rasmussen, SVP EMEA Solution Sales im MONITOR-Gespräch. Er verweist darauf, dass etwa der kürzlich vorgestellte Data Center Automation Manager r11.2 eine Eigenentwicklung sei. Die Lösung ermöglicht das umfassende Management physischer und virtualisierter Rechenzentrums-Ressourcen und -Systeme. Sie verbindet eine regelbasierte "Policy-Engine" mit einem umfangreichen Set aus IT Performance Management- und Konfigurationsdaten, die aus den Systemen und Anwendungen stammen.
"Dies versetzt die IT-Abteilung in die Lage, intelligente und fachgerechte Automationsentscheidungen zu treffen. So zeigen wir auf, dass IT im Unternehmen ganz strategisch ist und nicht nur als Kostenfaktor gesehen werden darf", unterstreicht Patrick Starck, Corporate SVP Regional Sales. Die Gestaltung flexibler Geschäftsprozesse sei eine wichtige Aufgabe gerade auch in schwierigen Zeiten: "Unsere Lösungen ermöglichen eine genaue Kontrolle der mit neuen Prozessen angestoßenen Veränderungen. So stellen wir sicher, dass IT-Manager immer den Überblick über die Systeme haben", weiß Starck.




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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 