Die beiden künftigen Eigentümervertreter - das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und die Österreichische Industriellenvereinigung (IV) – erteilen dem Austrian Institute of Technology (AIT) ihre Startfreigabe.
Strukturelle Änderungen im Bereich des Unternehmens selbst als auch bei der Eigentümerstruktur sollen das Unternehmen zum Technologie-Innovator und Flaggschiff der heimischen angewandten Forschung machen. Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll dabei mit seinen fünf neuen Departments (Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development) einen wesentlichen Mehrwert durch Innovationen und neue Technologien für Industrie und Wirtschaft bieten.
Neuer Auftritt im ersten Halbjahr 2009
Mit Ende des ersten Halbjahres 2009 wird das Unternehmen neu firmieren und erstmals bei den Alpbacher Technologiegesprächen 2009 als das neue innovative österreichische Forschungs- und Technologieunternehmen von europäischem Format auftreten. Aktuell läuft der größte Change-Prozess in der Geschichte des Unternehmens. Budget und interne Prozesse für das Geschäftsjahr 2009 sind bereits mit der neuen Struktur des Austrian Institute of Technology (AIT) eingetaktet.
"Die bisherige Eigentümerstruktur, die sich an den Bedürfnissen der Gründerzeit 1956 orientierte, entsprach nicht mehr den Anforderungen einer modernen Forschungseinrichtung. Diese wurde daher von einer zeitgemäßen Struktur abgelöst. Die krisenhaften und existenzbedrohenden Zeiten der ARC können nun endlich für vergangen erklärt werden", fasst Dr. Hannes Androsch, Präsident des Aufsichtsrates der Austrian Research Centers (ARC, auf der heutigen Pressekonferenz zusammen.
Governancesystem als Good-Practice-Modell für Europa
Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, sieht im Austrian Institute of Technology (AIT) die gelungene Verschränkung der Forschungs- und Technologiepolitik mit den Zukunftsthemen der Infrastruktur. Das neue Governancesystem, das durch eigene Evaluierungspanels in jedem Department sowie einen eigenen Forschungsstrategischen Beirat für den Aufsichtsrat den wissenschaftlichen Exzellenzanspruch sicherstellen soll, sei ein Vorzeigebeispiel für das professionelle Zusammenspiel von öffentlicher Hand und Eigentümervertretern aus der Industrie mit Research & Technology Organizations (RTOs).
Die jeweiligen Forschungsschwerpunkte des Austrian Institute of Technology (AIT) werden für einen Zeitraum von vier Jahren festgelegt, die begleitende Evaluation beginnt bereits nach zwei Jahren. Dies ermöglicht die laufende Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse für Festlegung und Adaption der Schwerpunkte für die Folgeperioden.
"Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll damit nicht nur den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich stärken, sondern durch Innovationen die österreichische Wirtschaft ankurbeln und so auch einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der aktuellen Wirtschaftskrise leisten", so Bundesministerin Doris Bures.



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8/2011
7/2011


Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 