Für spannende Lesestunden bestens geeignet ist Liza Marklunds neuestes Buch: Ein Thriller, der die Journalistin Annika Bengtzon wieder in einen außergewöhnlichen Mordfall verstrickt, der dank ihrer unermüdlichen Recherchen eine überraschende Wendung nimmt. Diesmal wird die Frau eines angesehen Polizisten, der erschossen aufgefunden wird, als Täterin verdächtigt und verhaftet. Aber es ist alles ganz anders, als es auf den ersten Blick erscheint.
Liza Marklund: Lebensläglich. Kindler 2008
Nicht weniger spannend ist der dritte Band der Trilogie von Stieg Larsson. Der Journalist, Herausgeber und Experte für Rechtsextremismus starb kurz nach der Fertigstellung dieses Romans. Auch hier kämpft eine Frau einen beinahe aussichtslosen Kampf, Lisbeth Salander. Als Tochter eines ehemaligen russischen Kriminellen, der nach Schweden kam und hier für die Sicherheitspolizei heikle Aufträge erledigte, gerät sie in ein Netz aus verbrecherischen Intrigen, in die höchste Stellen des Staates verwickelt sind. Alles beginnt als ein fieser, korrupter Psychiater ein Gefälligkeitsgutachten erstellt und sie mit 12 Jahren in eine psychiatrische Anstalt einweist, damit diese brisanten Tatsachen nicht an die Öffentlichkeit kommen. Die Trilogie erzählt, wie Lisbeth mit der Hilfe loyaler Freunde den Kampf für die Wahrheit und ihre Rehabilitierung gewinnt. Dramatik auf 848 Seiten!
Stieg Larsson: Vergebung. Heyne 2008
Tatsachen und Erfundenes sorgsam zu trennen ist das Anliegen des Historikers Hagen Schaub. Und bedenkt man sein Forschungsgebiet, macht sich dafür Dankbarkeit breit. Er beschäftigt sich schon seit seiner Schulzeit mit dem abergläubischen Dämonen- und Geisterglauben. Nach einem Buch über Mumien in Österreich hat Schaub nun sein Interesse auf die erfolgreichste Horrorfigur, Bram Stoker und (Hollywood sei dank) den Vampir gerichtet. In seinem Buch begibt er sich auf die Spuren eines Mythos und trägt die neuesten Forschungsergebnisse zu Graf Dracula und den seinen zusammen. Aber aller wissenschaftlichen und intellektuellen Anstrengung zum Trotz: manchmal bleiben die Untoten eben untot, und nicht alle stammen aus Transsylvanien. So wurden die letzten vampiristischen Umtriebe 2007 aus Hongkong und Serbien gemeldet. Wollen wir wirklich wissen was dahinter steckt und uns das wohlige Gruseln in sicherer Umgebung nehmen lassen?
Hagen Schaub: Blutspuren. Leykam Verlag 2008
Und nun doch noch eine Alternative zum Lesen: Zwischen 1939 und 1946 entstanden die legendären „Sherlock Holmes“ Filme mit dem typischen Engländer Basil Rathbone in der Titelrolle, von denen „Der Hund von Baskerville“ der wohl bekannteste ist. Koch Media hat diese 16 Spielfilmklassiker in herausragender digitaler Überarbeitung in einer Spezialedition herausgegeben. Bild- und Tonqualität sind ausgezeichnet und ein Vergnügen für Augen und Ohren. „Erstaunlich, Holmes!“, „Elementar, mein lieber Watson“.
Weitere Informationen unter www.koch-media-dvd.com



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8/2011
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