Die Autorin hat aus ungezählten Hotels, Restaurants und Geschäften solche ausgewählt, die den typischen Pariser Flair besonders wiedergeben. Der Fotograph Vincent Knapp hat diese Orte in opulenten Bildern in Szene gesetzt. Wie das „Café des Deux Moulins“, berühmt geworden durch den für fünf Oscars nominierten französischen Film „Die wunderbare Welt der Amélie“. Atmosphäre und Speisekarte stammen aus den 1950er Jahren und als Spezialitäten werden Entrecote und Crème brulée angeboten. Oder das neu im Empire-Stil renovierte grandiose „Hotel des Grandes Hommes“, in nächster Nähe zum Jardin du Luxembourg, der Sorbonne und des Künstler- und Bohemienviertels Saint-Germain-des Prés gelegen.
Im gegenüberliegenden Panthéon sind berühmte Franzosen wie Voltaire, Victor Hugo und der Erfinder der Blindenschrift Louis Braille bestattet. Und natürlich „très chic“ sind der Stammsitz von Chanel in der rue Cambon oder die erste Geschäftsadresse von Hermès , in der rue du Faubourg, ursprünglich berühmt geworden für seine Pferdesättel. Angeblich das Paradies aller weiblichen Hollywoodstars und der restlichen Schuhliebhaberinnen in der rue de Grenelle, wo sie in roten Wandnischen ausgestellt werden: die Schuhe mit der roten Ledersohle von Christian Louboutin. Geschmackvoll bebilderte Adressen, an denen edle Dessous und Parfüms, Schokolade und Tee, Brot und Käse und einiges mehr zu finden sind, ergänzen den schönen Bildband.




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 