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Industrie/Logistik/PLM

Emerson Network Power: CoolTherm

Kühl-Lösungen für Ducati

Mit der Einführung von CoolTherm hat das Zweirad-Unternehmen mit Sitz in Bologna eine Einsparung von Energie-Kosten sowie den Schutz von Business Continuity für Server im Bereich technisch-wissenschaftlicher Anwendungen erreicht.

Der Name Ducati ist weltweit ein Synonym für hochwertige Motorräder. Diese Qualität wurde seit 1926 mit der Gründung des Unternehmens, das zunächst Radiobauteile herstellte, in Bologna kontinuierlich aufgebaut. Seitdem hat sich vieles verändert, und mittlerweile ist das Unternehmen aus Borgo Panigale weltweit für seine Spitzenleistungen in der Racing-Industrie bekannt.

CoolTherm, modulares Racksystem von Emerson Network Power

Heute stellt Ducati Motorräder in verschiedenen Serien mit diversen technischen Eigenschaften und Designs her. Weltweit werden die Motorräder in 60 Ländern, vor allem in Westeuropa und Nordamerika vertrieben.

Die technische Evolution der F&E-Abteilungen

Design, Leistung und technische Vortrefflichkeit sind das Resultat kontinuierlicher Forschung in der F&E Abteilung in Bologna. Dort engagieren sich über 150 Ingenieure für die Entwicklung von Lösungen, die zur Schaffung unverwechselbarer Motorräder in Sachen Design und Technologie beitragen.

Zur Bereitstellung der von den Ingenieuren genutzten CAD Applikationen und EDV-Services nutzt die F&E-Abteilung einen dedizierten IT-Bereich. "1997 starteten wir mit circa 20 Arbeitsplätzen und einem Server; alle Systeme waren in der reinen Büroumgebung aufgebaut", sagt Piero Giusti, CAD Manager F&E. Die technische Weiterentwicklung von Applikationen und die Forderung nach Leistungssteigerung von Endprodukten erhöhte die Anforderung nach erhöhter Rechenleistung in diesem Umfeld. "Auf die rasante Steigung von Usern und somit auch von Servern folgte die Einrichtung eines dedizierten IT-Raumes, wo alle Systeme für den F&E Bereich konzentriert waren", erklärt Giusti.

Die logische Konsequenz dieser Serveranpassung und -konzentration für technisch-wissenschaftliche Aktivitäten war die Überarbeitung der relevanten Kühlsysteme. "Während wir früher keinen speziellen Bedarf an Präzisionsklimatisierung hatten, so mussten wir nach der Einrichtung des isolierten Umfeldes und der Expansion der Rechenleistung Konzepte zur Präzisionsklimatisierung für die neuen IT Installationen einführen", sagt Giusti. Die Wahrung der Business Continuity im neuen Serverraum mit dem geeigneten Kühlsystem war wesentlicher Bestandteil für den Schutz der durch die Forschung & Entwicklung genutzten EDV-Anlagen, als auch der wertvollen Daten und Informationen, die sich in über 10 Jahren Firmenaktivität angesammelt haben.

Wärmeregelung zur Sicherung der Performance

Das neue Umfeld für die technisch-wissenschaftliche EDV wurde zunächst mittels der bereits im Unternehmen vorhandenen Lösung gekühlt. "Dennoch erforderten die Probleme, die die steigenden Lasten in dieser Umgebung hervorriefen, bald die Installation adäquater und vor allem zukunftstauglicher Systeme", erklärt Giusti. Die stetig steigende Anforderung an die Rechenleistung erforderte den Einsatz von Kühllösungen, die in der Lage sind, die zusätzliche, vom Server generierte Hitze effektiv abzuleiten.

"Der Fokus auf Business Continuity und passende Klimatisierungslösungen wird immer wichtiger, wenn man bedenkt, dass wir neues Equipment nutzen, das die Rechenleistung erhöht und folglich der Umwelt mehr Hitze zuführen wird", sagt der Ducati-Manager.

CoolTherm: von Raum zu Rack

Ducati entschloss sich zur Installation von CoolTherm, einem modularen Racksystem von Emerson Network Power, in der Version mit 15kW Kühlleistung, was die Installation auf allen 19"-Einheiten mit verschiedenen Tiefen erheblich vereinfachte. Die von den Servern emittierte Hitze wird mittels eines Wasserkühlsystems eliminiert. Das System ist im Serverschrank installiert und so konstruiert, dass das Kühlwasser in keinem Fall mit elektrischen Komponenten in Verbindung kommen kann. Das Kühlsystem besteht aus einem Luft/Wasser-Wärmetauscher, Lüftern mit Kontrolleinheit zur Luftkanalisierung, wärmeabhängiger Lüftergeschwindigkeit und einem entsprechenden Anschlussteil für das Kühlwasser.

Der Luftkreislauf ist geschlossen, so dass die Emission der Wärmelast in die Umwelt verhindert und nur eine limitierte Luftmenge aufbereitet wird. Die heiße Luft von den laufenden Servern wird bei beispielsweise 35 Grad Celsius an einen speziellen Wärmetauscher mit Hochleistungs-Lüftern geleitet. Dort wird die Luft auf z. B. 20 Grad gekühlt und zur Vorderseite des Servers geleitet. Die Server-Lüfter können Luft ansaugen und sie an das interne Equipment ableiten. Das Kühlwasser wird von einem lokalen Kaltwassersatz geliefert. Kondenswasser wird in der unter dem Wärmetauscher befindlichen Sammelbox aufgefangen.

Gründe für die Wahl

„Bis vor ein paar Jahren waren die Energiekosten nicht besorgniserregend. Heute sind sie eines der Kernthemen überhaupt. Aus diesem Grund haben wir uns nicht für eine Raum-Einheit, sondern für eine rackbasierende Kühlung entschieden.“ - Piero Giusti, CAD Manager F&E

Heute sichert CoolTherm die Business Continuity von Rechensystemen, die dank der CoolTherm-Eigenschaften hochverfügbar über lange Zeitverläufe mit voller Leistung funktionieren. "Unsere Rechensysteme bewältigen Abläufe und Algorithmen, deren Abwicklung einige Tage in Anspruch nehmen kann. Die Kalkulation von dynamischem Verhalten von Flüssigkeiten beispielsweise benötigt einige Wochen für deren Simulation. Bedenkt man die intensive Nutzung der Server, ist die Sicherstellung von Business Continuity unerlässlich", betont Giusti.

Dass die Wahl auf die Lösung von Emerson Network Power fiel lag nicht alleine an den Vorteilen in Sachen der Performance und Kostenreduktion, sondern auch an einer allgemeinen Lieferanten-Auswertung von Ducati: "Um essentielle Aspekte von Unternehmensfunktionen, wie etwa die Business Continuity im IT-Umfeld, sicherzustellen, verlässt sich ein Unternehmen in der Regel auf Lieferanten mit entsprechender Marktreputation und einer hohen Glaubwürdigkeit. Dies erfordert die Bewertung der einzusetzenden Technologien und muss eine angemessene Kombination aus Leistung, Innovation und Verlässlichkeit vertreten", sagt Giusti.

www.eu.emersonnetworkpower.com

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Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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