Im gesamten Planungsablauf ist Forecast Improvement ein unentbehrlicher Prozessbaustein. Der optimierte Einsatz solcher unterstützender Prozesse ist heute vielfach unerlässlich. Unternehmen besitzen umfassende Informationen über das Verhalten ihrer Kunden. Die Herausforderung liegt nun darin, die Daten optimal zu nutzen, das Wissen über zukünftige Marktveränderungen einzubringen und mit geeigneten statistischen Modellen die Nachfrage nach jedem einzelnen Produkt exakt vorherzusagen. Um sich optimal am Markt zu positionieren, muss der künftige Absatz der eigenen Produkte möglichst genau geplant werden. Der Schlüssel hierzu liegt in der Nutzung der Vergangenheitswerte unter Verwendung der richtigen statistischen Prognosemodelle.
Forecast Improvement stellt eine Möglichkeit dar, die Datenbestände nutzbringend auszuwerten, mangelhafte Prognoseverfahren zu identifizieren und die richtigen statistischen Modelle auszuwählen. Es ergeben sich dadurch die rechnerisch besten Werte, die man gegebenenfalls durch Wissen über bekannte Einflussfaktoren wie Kundenveranstaltungen, Messen, Marketingkampagnen oder dergleichen, weiter optimieren kann.
"Cirquent hat eine Methode entwickelt, den Planungsprozess in SAP effizient abzubilden und durch statistisches Know-how so präzise wie möglich zu gestalten", erläutert Bernd Logar, Leiter des Geschäftsbereiches SAP bei Cirquent. "Auf der Grundlage der ermittelten Prognostizierbarkeit des Produktes kann das weitere Vorgehen festgelegt werden: die automatische, halbautomatische oder manuelle Auswahl des Prognosemodells."
Tool zur Forecast Optimierung
Zusätzlich zur Prozessberatung besitzt Cirquent langjährige Erfahrung in der IT-technischen Umsetzung solcher Modelle - geprägt durch dieses Know-how wurde mittels SAP's Composite Applications Technologie ein von SAP zertifiziertes Tool (xEFE) zur Forecast Optimierung entwickelt. Aufgrund historischer Daten vergangener Monate errechnet das System, welches Modell die besten Ergebnisse gebracht hätte. Durch diese Automatisierung ist es möglich, für jedes einzelne Produkt den Automatisierungsgrad des Planungsprozesses flexibel festzulegen.
Mit Hilfe von Alert-Listen lassen sich leicht Abweichungen erkennen und die daraus resultierenden Aktivitäten definieren bzw. Warnhinweise können individuell definiert und priorisiert werden. So reicht beispielsweise bei Produkt A ein kurzer Hinweis, bei Produkt B möchte man hingegen sofort eine Handlungsaufforderung, z.B. via Workflow, erhalten. Dadurch ergibt sich unmittelbar folgender Nutzen:
- automatische Auswahl des besten Prognosemodells bei größtmöglicher Konstanz im Planungsprozess,
- Erhöhung der Prognosesicherheit,
- systemgestützte Überprüfung der Prognostizierbarkeit,
- effiziente Kontrolle durch Alert-Listen und Workflow.
Cirquent ist seit März 2008 Special Expertise Partner von SAP für Supply Chain Management.




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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 