Newsfeed abonnieren
Strategien

EMC Documentum 6.5

Enterprise Content Management

Mit ihrer neuen Lösung EMC Documentum 6.5 erwartet das Unternehmen eine weitere Verbreitung intelligenter Dokumenten-Verwaltung in Unternehmen. Am Rande eine Konferenz in Wien sprach MONITOR darüber mit Lance Shaw, dem zuständigen Marketing Manager.

„Das Zeitalter der E-Mails geht zu Ende!“ - Lance Shaw, EMC

"Immer mehr Mitarbeiter in den Unternehmen arbeiten heute als Wissensmanager und brauchen daher dringend intelligente Werkzeuge", sieht Shaw eine rosige Zukunft für entsprechende Lösungen. Beim von EMC gekauften Unternehmen Documentum habe man bereits vor etwa zehn Jahren mit der Entwicklung solcher Lösungen begonnen und schon einige Erfahrung gesammelt. Dabei wurde etwa klar, dass eine einfache Nutzung und Verwaltung aller möglichen Inhalte ganz zentral für die Akzeptanz sei. Kürzlich brachte das Unternehmen nun mit EMC Documentum 6.5 eine neue Version ihrer Enterprise-Content-Management-Suite (ECM) auf den Markt. Mit der Lösung können Anwender die Welt des Web 2.0 in ihre ECM-Plattform integrieren. Dank durchgängiger Unterstützung von XML eignet sich die Plattform auch für sehr viele Datenobjekte.

E-Mail-Flut wird lästig

"Viele Mitarbeiter fühlen sich heute bereits von ihren überquellenden E-Mail-Postfächern belästigt und wollen ganz konzentriert in immer anderen Arbeitsgruppen an ihren jeweiligen Projekten arbeiten", so die kritische Analyse. Viele fühlten sich dabei von den freien Möglichkeiten von Web 2.0 angesprochen: "Der Web 2.0 Ansatz öffnet die Arbeitsweisen in den Unternehmen. Gleichzeitig ist das Unternehmen aber auch verpflichtet - Stichwort: Compliance - die Sicherheit und Aufbewahrung von Dokumenten zu garantieren", sieht Shaw durchaus widersprüchliche Anforderungen an moderne Systeme. Firmen wollen daher keine "offenen Wikis", sondern sind bemüht, den entsprechenden Personen in Projektgruppen Zugriff auf alle relevanten Informationen zu gewährleisten, gleichzeitig aber eine Abschirmung nach außen zu haben.

Faktum ist jedenfalls: Die Menge der mit Web 2.0-Anwendungen generierten Daten wächst ungehindert und verlangt nach skalierbaren Systemen, um die damit verbundenen neuen Plattform-Anforderungen zu erfüllen. "Die Explosion digitaler Inhalte zusammen mit der unkomplizierten Nutzung von Web 2.0 steigert die Erwartungen von Anwendern bezüglich der Zugangsmöglichkeiten zu Informationen", erklärt dazu auch Melissa Webster von IDC. "Die nächste Generation von ECM muss diesen steigenden Erwartungen gerecht werden und Anwender mit attraktiven und flexiblen Content-basierten Lösungen versorgen. Gleichzeitig müssen Unternehmen die Sicherheit der IT-Infrastruktur gewährleisten und entstehende Risiken minimieren."

Personalisierter Zugriff auf Informationen

Das Verfassen von Web 2.0-Inhalten in Arbeitsgruppen verändert das Format und erhöht die Menge an Inhalten. Anwender erwarten, dass ihnen die Information automatisch bereitgestellt wird, um sie kombiniert und personalisiert für die Bedürfnisse in ihrer Arbeitsumgebung zu nutzen. "So sollen etwa auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Projektpartnern transparent sein, und das persönliche Layout muss erhalten bleiben", so Shaw. XML ist der Schlüssel, um diese Flexibilität zu erreichen, indem es das Sammeln und den detaillierten Zugriff auf alle Informationsarten erlaubt. XML (eXtensible Markup Language)- und Web 2.0-Funktionalitäten ermöglichen höhere Performance, Skalierbarkeit, einfaches Daten-Management sowie beschleunigte Verarbeitung von Unternehmenstransaktionen.

Derzeit sei mit Center Stage etwa der Browser-Zugriff auf die Lösung im Beta-Entwicklungs-Stadium: "Damit kann der Nutzer dann beispielsweise sein Wunsch-Layout einmal festlegen und es für verschiedenste Arbeitsgruppen immer wieder einsetzen!" Um die Angst vor "unkontrollierter Wissensweitergabe" in den Griff zu bekommen kann der Nutzer auch genau definieren, welchen anderen Nutzern er Zugang zu seinen Dokumenten gibt. "Diese Kontrolle der Wissensweitergabe gibt den Mitarbeitern mehr Sicherheit und macht auch Wissens-Diebstahl unmöglich!"

Die neue Lösung eigene sich, so Shaw, besonders gut auch in der Fernlehre: "Studierende können damit auf sicherem Weg gemeinsame Projekte bearbeiten. Nach Abschluss des Studiums würden sie dann natürlich auch im Unternehmen gerne mit solchen Lösungen arbeiten", weiß Shaw. Weitere Zielbranchen für die Lösung sind insbesondere die Bereiche Gesundheit/Arzneimittel, Medienunternehmen, E-Government, Telekommunikation und Finanz-Dienstleister.

www.emc2.at

weitersagen: drucken
Print-Archiv
Folgen Sie uns
Termine

14. Februar

AIRO Tower, 1010 Wien

Vmware KMU-Roadshow 2012

16. Februar

All seasons Hotel, 4020 Linz

Vmware KMU-Roadshow 2012

21. Februar

Hotel Salzburg West, 5073 Salzburg-Wals

Vmware KMU-Roadshow 2012

22. Februar

Hotel Grauer Bär, 6020 Innsbruck

Vmware KMU-Roadshow 2012

28. Februar

Hotel Mercure Graz Messe, 8010 Graz

Vmware KMU-Roadshow 2012

1. März

Wirtschaftskammer Österreich

E-Day 2012

6. März - 10. März

Hannover

CeBIT 2012

Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

Die neuesten Artikel:

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum