In der Welt der Streicher und Gitarristen gehört es zum guten Ton, Instrumente mit Thomastik-Infeld-Saiten auszurüsten. Das Unternehmen produziert mit rund 200 Mitarbeitern eine große Vielfalt an verschiedenen Saiten für Streich- und Zupfinstrumente. Das Produktprogramm umfasst derzeit 3.000 verschiedene Einzelsaiten, davon rund 1.200 Standardprodukte.
„Wir exportieren 95% der Saiten in mehr als 80 Länder weltweit, wobei die wichtigsten Märkte Europa und die USA, gefolgt von Japan, Korea und China sind“, sagt Prokurist Mag. Walter Göth. „Ein modernes ERP-System wird für die Abwicklung unserer Prozesse zunehmend erfolgsentscheidend.“
Die durchgängige IT-Unterstützung sämtlicher Prozesse von Auftragseingang, Materialeinkauf über Produktion und Lager bis hin zu Buchhaltung und Kostenrechnungen war für das Wiener Unternehmen Grundvoraussetzung bei der Auswahl des zukünftigen ERP-Systems.
„Wir haben bis dato eigenentwickelte COBOL-Lösungen im Einsatz. Diese sind maßgeschneidert und daher recht effizient, bieten uns aber aufgrund fehlender Integration nicht die notwendige Transparenz und Übersicht und erfordern erhebliche manuelle Eingriffe, was mit Zeitaufwand und Kosten verbunden ist“, sagt Prokurist Walter Göth. „Hier bestand daher deutlicher Optimierungsbedarf.“
Bei der Auswahl wurden zahlreiche Anbieter in Betracht gezogen, wobei sich rasch zeigte, dass die Lösungen der großen Hersteller für das Unternehmen nicht infrage kamen. Dazu Walter Göth: „Wir benötigen eine Lösung, die flexibel und anpassbar ist und den Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens gerecht wird. Wir wollten uns keinen Moloch ins Haus holen, bei dem jeder Umstieg auf eine neue Version zu enormen Kosten und ebensolchem Aufwand führt.“
Obwohl sich der Kontakt zu proAlpha eher zufällig bei einem Seminar der ADV ergeben hatte, bezog man auch die Komplettlösung des Gleisdorfer Anbieters, die speziell auf die Anforderungen mittelständischer Produktionsunternehmen zugeschnitten ist, in die Evaluierung mit ein. Das Ergebnis zeigt, dass sich dieser Schritt gelohnt hat.
„Nicht zuletzt überzeugte uns die technologische Realisierung, da wir die zugrunde liegende Datenbank-Technologie Progress bereits im Einsatz haben“, meint Walter Göth. „Wir können unsere sehr spezifischen Prozesse sehr gut in proAlpha abdecken und werden zukünftig sicher von der guten durchgängigen Abwicklung profitieren.“


1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 