Newsfeed abonnieren

Studie

Datenverluste nehmen zu

Das "Data Loss Barometer" von KPMG International zeigt: Nicht nur die Häufigkeit von Datenverlusten steigt, die Fälle werden auch immer schwerwiegender.

Für das Datenverlust-Barometer von KPMG wurden weltweit öffentlich bekanntgegebene Fälle von Datenverlusten aus der Zeit von 2005 bis 2008 nach verfolgt und analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass: 

  • es insgesamt 1034 gemeldete Vorfälle gab
  • 280 Millionen Menschen im Laufe der letzten drei Jahre persönliche Daten verloren haben
  • alle Branchen davon betroffen sind; in 19 % der Fälle handelt es sich allerdings um staatliche Organisationen
  • 25 % der Fälle auf PC-Diebstählen beruhen
  • 50 % der Fälle aus internen Informationsquellen hervorgehen
  • 46 % der verlorenen Daten in keiner Weise geschützt waren

Das Barometer zeigt, dass die anfälligsten Branchen der Bildungs- und der Gesundheitssektor sind. Sie sind aufgrund ihrer Datenmengen, der Geschäftskultur ihrer Einrichtungen und der geringen Finanzmittel, die ihnen für die Sicherheit der Daten zur Verfügung stehen, besonders gefährdet. 19 % der Fälle wurden in staatlichen Organisationen verzeichnet. 14 % fanden im Bereich Finanzdienstleistungen statt, da Finanzdaten für organisierte Verbrecherorganisationen oft die wertvollste Art von Beute sind.

2007 und 2008, so das Barometer, wurden die Daten von insgesamt 139 Millionen Menschen fälschlicherweise preisgegeben. Über 60 Millionen Menschen wurden 2007 und 2008 Opfer von Hackerattacken. 2007 waren 62 % aller von Hackerangriffen betroffenen Menschen Opfer von nur drei großen Fällen von Datendiebstahl. 

Verlust oder Diebstahl von Wechseldatenträgern, zu denen DVDs, CDs, Bänder und Speichersticks zählen, ist kein seltenes Phänomen: in 62 % der Fälle gingen die Wechseldatenträger intern verloren, in 27 % wurden sie von Außenstehenden gestohlen.

Fälle, die sich außerhalb einer Organisation zutragen, lassen sich am schwersten vorhersagen oder kontrollieren: Während jeder zweite Vorfall zwar auf eine interne Quelle zurückzuführen ist, gibt es in 44 % der Fälle eine externe Quelle.

Die vollständige Studie findet sich unter www.kpmg.at

weitersagen: drucken
Security
maximize
Termine

22. Mai - 24. April

Genf

Globales Internet Forum 2012

18. Juni - 22. Juni

In ganz Österreich

SAP Mittelstandstage

Print-Archiv
Folgen Sie uns
Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren
Dr. Manfred Wöhrl

Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. ..mehr..

Die neuesten Artikel:

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum