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Handy als Schlüssel

Sorex: Ausbau des Vertriebspartner-Netzes

Das auf Bluetooth-Lösungen spezialisierte Wiener Neustädter Unternehmen Sorex Wireless registrierte 2008 stark steigende Nachfrage in Österreich, Deutschland und der Schweiz - vor allem nach dem Produkt wirelessKey, das jedes Bluetooth-Handy zum elektronischen Schlüssel macht.

Per Bluetooth wird das Handy zum Schlüssel (Bild: Sorex)

Seit Beginn des Jahres 2008 konnte Sorex Wireless alleine in Österreich bereits 30 zertifizierte Händler bzw. Vertriebspartner gewinnen, die wirelessKey verkaufen (Deutschland: 20, Schweiz: 5). Das Unternehmen erzielte damit eine Umsatzsteigerung von 65 % gegenüber dem Vorjahr.

"Das Marktpotenzial ist nach wie vor enorm, wir haben es also mit einem großen Kuchen zu tun, und es ist noch genug für alle da", meint Sorex-Geschäftsführer Christian Csank. Sorex Wireless zielt darauf ab, das Händlernetz in den nächsten Monaten weiterhin intensiv auszubauen und ist daher offen für Gespräche mit neuen Interessenten.

Dass Bluetooth mehr Möglichkeiten bietet, als das Handy mit dem PC oder dem Headset zu verbinden, hat Sorex Wireless schon vor einigen Jahren erkannt – und sich auf die Entwicklung von Produkten spezialisiert, die Bluetooth zur Datenkommunikation einsetzen. Mit wirelessKey hat Sorex eine weltweit patentierte Innovation auf den Markt gebracht, die jedes bluetoothfähige Mobiltelefon zum elektronischen Schlüssel macht.

Installationen oder Veränderungen am Gerät sind nicht nötig – abgesehen vom Aktivieren der Bluetooth-Funktion. Die gesamte Technik steckt in einem Modul, das mit einem elektromechanischen Schloss verbunden wird. Die Vorteile des Produktes sind laut Hersteller die hohe Sicherheit (128-Bit-Verschlüsselung), der Komfort und der günstige Preis (ab € 329,-) im Vergleich mit anderen modernen Zutrittssystemen. Die Reichweite des Sorex-Bluetoothmoduls kann individuell von wenigen Zentimetern bis 14 Meter eingestellt werden. Es ist daher sowohl als Short als auch als Large Distance Reader geeignet. 

Im privaten Bereich kann das Produkt somit für die Öffnung der Eingangstür ebenso genutzt werden wie für die Steuerung des Garagentores. Mit dem Aufsperren können weitere Funktionen kombiniert werden, wie beispielsweise die Deaktivierung der Alarmanlage oder das Einschalten des Lichts.

Die Produktvariante für Unternehmen bietet eine Kapazität von bis zu 2.500 Nutzern pro Modul. Sie dient dazu, den Zutritt für die Mitarbeiter zu vereinfachen und zeitlich zu steuern sowie zu kontrollieren, wer wann das Haus betreten oder verlassen hat. Für jeden Mitarbeiter kann individuell programmiert werden, für welche Tür und welchen Zeitraum sein Handy autorisiert ist.

www.sorex-austria.com

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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