Das Green IT Label soll Kunden anhand strenger Kriterien einen Sofortüberblick über die Energieeffizienz und die Umweltverträglichkeit von Produkten während ihres gesamten Lebenszyklus ermöglichen - von der Fertigung bis hin zum Recycling. Außerdem hat das Label die Funktion einer internen Benchmark und ermöglicht dem Hersteller auf diese Weise kontinuierliche Verbesserungen bei der Realisierung einer nachhaltigen IT.
Dazu Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer von Fujitsu Siemens Computers: "Wir haben bei der Entwicklung und Einführung unseres eigenen, unabhängigen Green IT Labels die Messlatte sehr hoch gelegt. Das neue Green IT Label unterstreicht unser Ziel, der führende IT-Hersteller bei der Entwicklung umweltverträglicher Prozesse sowie Technologien zu sein, und demonstriert deutlich, dass wir etwas für nachhaltige IT tun."
Das neue Green IT Label erhalten Produkte, die ab November 2008 gefertigt werden. Das Label verwendet ein einfaches dreistufiges System: von einem Stern bis hin zu drei Sternen, die die höchste Auszeichnung darstellen. Zunächst erfolgt die Kennzeichnung mit dem Label für Lifebook und Esprimo Business PCs und Notebooks, Amilo Consumer PCs und Notebooks, Celsius Workstations sowie Futro Thin Clients. Die Bestimmung der Kennzeichnungskriterien für Server und Storage-Produkte steht kurz vor dem Abschluss.
Wie Wolfgang Horak, Vice President Alps von Fujitsu Siemens Computers erläutert, habe man alle vorhandenen Öko-Label-Systeme geprüft und bewertet und dabei festgestellt, „dass sie für unsere Zwecke nicht weitreichend oder strikt genug sind. Unser Fazit war daher, dass es der beste Weg sein würde, wenn Fujitsu Siemens Computers ein eigenes Green-IT-Label kreieren und implementieren würde.“ Die Qualifizierungskriterien würden veröffentlicht, und Partner seien eingeladen, sich an dem Programm zu beteiligen.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 