CA, Spezialist für IT-Management-Software, hat mit American Power Conversion Hersteller von Stromversorgungs- und Kühllösungen, eine Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam stellen CA und APC ein vollintegriertes Lösungsset für die Bewertung und Optimierung des Energieverbrauchs in Rechenzentren zur Verfügung.
APC bietet Überprüfungs- und Integrationsservices sowie Managementsoftware für die physikalische Ebene der Infrastruktur an. CA stellt die Software für das unternehmensübergreifende Enterprise-Monitoring und -Management sowie die zugehörigen Service-Lösungen bereit.
Die Effizienz eines Rechenzentrums wird angesichts hoher Energiekosten und schrumpfender Budgets immer wichtiger. Der Anteil der Energiekosten am durchschnittlichen IT-Budget, der momentan bei etwa 10 % Prozent liegt, könnte in einigen Jahren bis zu 50 % betragen, sollten die Unternehmen keine fundamentalen Gegenmaßnahmen einleiten.
Viele Unternehmen versuchen gegenwärtig, diese Kosten zu verringern und Energie einzusparen. Doch die dabei genutzten Ansätze beruhen auf dem simplen Wissen, welche Systeme Bedarf erzeugen und wo Kapazität verfügbar ist. Die Kombination der APC-Services mit der Fähigkeit von CA, die Daten zu aggregieren, liefert eine neue Stufe des Monitorings und wird so den geschäftskritischen Marktanforderungen gerecht, sind die Kooperationspartner überzeugt.
Die Modernisierung des Rechenzentrums unter Energieaspekten ist eine spezielle Expertise der APC Professional Services Organisation. So prüfen APC-Teams ein Rechenzentrum zuerst eingehend und geben dann detaillierte Ratschläge, wie die physische Infrastruktur verbessert werden kann - einschließlich der Energiemanagement- und Kühlungslösungen. Die herstellerunabhängige Management-Software von APC, InfraStruXure Central, überwacht dabei Komponenten wie Temperatursensoren, Video-, Thermik- und andere innovative Technologien. Die Kombination mit dem APC Capacity Manager ermöglicht außerdem Veränderungen im Rechenzentrum zu simulieren, um zu zeigen, wie sich eine Änderung auf die Infrastruktur der Stromversorgung und Kühlung auswirkt.
Durch die Verknüpfung mit den CA-Lösungen für das Infrastruktur-Management und die RZ-Automatisierung können Unternehmen nun die Informationen aus der physikalischen Ebene mit den dazugehörigen Geschäftsprozessen verbinden und so ein aktives Energiemanagement für das ganze Rechenzentrum betreiben.
Dafür hat CA den CA eHealth NetworkPerformance Manager (NPM) erweitert. Die Lösung verwaltet nun das Energie-Equipment in Rechenzentren, die Heizungs-, Luftkühlungs- und kältetechnischen Systeme (HVAC), den Brennstoffverbrauch und andere Komponenten - zum Beispiel auch Tausende von Temperatursensoren, die für die Überwachung von einzelnen Rack-Temperaturen notwendig sind. CA eHealth NPM erkennt proaktiv Service-Schwächen, um Unternehmen in die Lage, zu versetzen, korrektive Maßnahmen einzuleiten, bevor Nutzer- und Geschäftsprozesse beeinträchtigt werden.




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 