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Strategien

Interview mit Martin J. Runge, Siemens IT Solutions and Services

"Der größte Treiber ist die Energie-Effizienz"

Aufbau von Kompetenzzentren

„In drei Jahren wollen wir unter den drei wichtigsten Playern am Systemintegrations- markt im Energiebereich sein.“ - Martin J. Runge, Leiter Vertical „Energy“, Siemens IT Solutions and Services (Bild: Siemens)

Ein Schwerpunkt bei Siemens IT Solutions and Services liegt derzeit auf der Gründung von Kompetenzzentren. So wurde bereits ein Kompetenzzentrum für Smart Metering in Italien gegründet. Ein Kompetenzzentrum für Outage-Management - Was passiert im Störfall bzw. bei Stromausfall? - wurde bereits in der Slowakei eingerichtet. Noch im laufenden Siemens-Geschäftsjahr, das bis zum Juni dauert, soll in Wien ein Kompetenzzentrum für Workforce Management (Steuerung und Planung von Wartungsmannschaften) entstehen.

"Mehr als die Hälfte unseres Geschäftes sind klassische IT-Themen, wie etwa SAP, Outsourcing, aber auch Hardware-Services", betont Runge. Bei SAP gebe es eine Verschiebung von der Erst-Implementierung zum Thema Harmonisierung und Anpassung.

In Österreich zählen alle großen Energieversorger zu den Siemens-Kunden. Bei BEWAG, Fernwärme und Kelag zeichnet die Siemens-IT für die Einführung der SAP-Systeme verantwortlich, beim Verbundkonzern wurde die Siemens IT-Spezialisten mit der Implementierung der Sicherheitslösung PASS (Permanent Automated Security Scan) beauftragt. Damit werde mögliche Schwachstellen im IT-System auf ein Minimum reduziert und eventuelle Schwachstellen durch ein Frühwarnsystem zeitgerecht erkannt, wodurch dann entsprechende Maßnahmen gesetzt werden können.

Künftige Pläne und Ziele

"Sehr gut ist unsere Kundentagung "Experience IT" angekommen, wo 40 CIOs aus allen CEE-Länder Anfang Oktober nach Wien gekommen sind", freut sich Runge. Das Konzept der Kundenveranstaltungen soll daher auf alle Fälle im kommenden Jahr fortgesetzt und ausgebaut werden. "Wobei der CEE-Fokus sehr gut war, wir werden in Zukunft länderübergreifende Veranstaltungen forcieren", betont Runge. Die Region CEE bringe zwar viele Vorteile, aber es gebe auch Probleme wie etwa die vorhandenen Sprachbarrieren. In der Region gebe es viele kleine Nischenanbieter, bei Großprojekten müsse man sich mit allen Großen der Branche matchen.

Neben der Etablierung der Kompetenzzentren geht es 2009 darum, die Zusammenarbeit mit allen internationalen Kompetenzzentren zu institutionalisieren. Die neuen Portfolio-Themen plant Runge wesentlich stärker am Markt zu kommunizieren. "Ich möchte das Regions-Team CEE noch erweitern und stärken", hat sich Runge dabei auch ein großes personelles Ziel vorgenommen. "In drei Jahren wollen wir unter den drei wichtigsten Playern am Systemintegrationsmarkt im Energiebereich sein", gibt sich Runge ambitioniert.

www.siemens.at/it-solutions

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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