"Green ICT ist ein schnell wachsendes Themenfeld, das wir mit unserer derzeit laufenden Ausschreibung aktiv fördern wollen", erläutert Steinberger. Der Fonds wurde 2007 als wichtiges Instrument der Österreichischen Bundesregierung für das Setzen sichtbarer Impulse in der Klimapolitik ins Leben gerufen.
Zur Unterstützung einer nachhaltigen Restrukturierung des heimischen Energiesystems wurde das Forschungs- und Technologieprogramm "Neue Energien 2020" entwickelt, im dem "Green ICT" eine wichtige Rolle spielt. "Etwa die Hälfte unserer Mittel für Forschung & Entwicklung gehen in die Energieforschung, bei der "Green ICT" etwa im Bereich der Energiesysteme und -netze wie auch bei energieeffizienten Rechenzentren oder Energiesparchips sehr nützlich sein kann." Der Fonds ruft daher im Rahmen dieser Ausschreibung dazu auf, Projektvorschläge für "Signifikante Energieeinsparungsmöglichkeiten durch den Einsatz moderner IKT sowie im IKT-Bereich selbst ("Green ICT")" einzureichen.
Erste Ausschreibung war sehr erfolgreich
"Wir sind sehr stolz darauf, dass schon bei der ersten Ausschreibung viele Akteure in Erscheinung getreten sind, die vorher in der heimischen Forschungslandschaft nicht bekannt waren", ist Steinberger zuversichtlich, dass nun noch mehr Bewegung in die Forschungslandschaft kommen wird.
In der ersten Ausschreibung (Fördersumme: 20 Mio.) wurden 230 Einreichungen verzeichnet, es konnten 83 Projekte unterstützt werden. "Es wurden von unserer international besetzten Jury allerdings mehr Projekte positiv bewertet, was ein sehr gutes Zeichen für die Innovationskraft des Landes darstellt!" Die nun zu vergebenden 29 Mio. (davon ca. 7 Mio. für IKT-Projekte) werden also auch auf entsprechendes Interesse stoßen.
Die Höhe des Förderzuschusses liegt je nach Projekt zwischen 25 und 100%: "Besonders wichtige Kriterien für die Förderwürdigkeit sind die ökologische, ökonomische, soziale Nachhaltigkeit, die Kosten-Nutzen Effizienz bei der Einsparung von CO2, die Kooperation in den Projekten sowie der Multiplikator-Effekt", erläutert die Geschäftsführerin. Letztlich werde natürlich auch die Umsetzung in marktfähige Produkte/Dienstleistungen gewünscht und über Musterprojekte gefördert. "In unserem Bereich entwickeln sich ganz neue Geschäftsfelder, die es zu definieren und zu besetzen gilt. Damit leisten wir natürlich auch Standortförderung beispielsweise für innovative IKT-Entwicklungen, die auch weltweit vermarktet werden können."
Einreichung bis spätestens: 30. Jänner 2009, 12:00 Uhr
Via e-Call bei der Abwicklungsstelle FFG, Bereich Thematische Programme, Sensengasse 1, 1090 Wien
E-Mail: neue-energien-2020@ffg.at





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