Der Markt hat den Kostenvorteil von Kupfer- im Vergleich zu Glasfaser-Lösungen erkannt und fordert Kupferlösungen für Anwendungen von bis zu 100 Metern. Außerdem werden dadurch neue Anwendungen möglich, die die Infrastruktur in Rechenzentren vereinfachen.
Ein Beispiel ist die von Brocade, Cisco, IBM, Intel und Sun Forcierte neue "Fibre Channel over Ethernet"-Technologie (FCoE). Sie erlaubt die Integration von Fibre-Channel-basierten SAN-Sytemen in ein10Gbit-Ethernet Netz. Damit wird es möglich, Fibre-Channel- Frames über Ethernet-Netzwerke zu transportieren und die Struktur von Rechenzentren zu vereinheitlichen. Dabei werden unterschiedliche Netzwerkkarten oder Host Bus Adapter durch einen einzigen Converged Network Adapter ersetzt. Es werden weniger Ports an den Switches beansprucht und der Verkabelungsaufwand sinkt.
Um solche Vereinfachungen der Infrastruktur kostengünstig möglich zu machen, hat NEXANS spezielle Kupferlösungen für Anwendungen von bis zu 100 Metern entwickelt. Eine technische Meisterleistung ist in diesem Zusammenhang die von NEXANS angebotene Connectivity nach Cat.6a, 10Gbit/s. Dieses Material ermöglicht äußerst kurze Verbindungen in den Serverräumen, ohne die typischen, "Short-Link" Probleme. NEXANS garantiert auch noch bei einem Channel von 14m (10m fixe Verkabelung und 2x2m Anschlusskabel) einen NEXT-Wert von 2 dB bei 500MHz.
Die bisher nötigen Überlängen der Verbindungskabel, mit allen anhaftenden Nachteilen, können somit wegfallen. Platzprobleme werden gelöst, die gesamte Verkabelung wird wesentlich übersichtlicher und kostet auch noch weniger Geld.
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 