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Studie

Österreichs Unternehmen setzen auf E-Recruiting und IT

Zum zweiten Mal wurde in Österreich die Studie Recruiting Trends im Rahmen des jährlich stattfindenden Recruiter’s Day in Wien präsentiert.

Die Ergebnisse der Studie „Recruiting Trends 2008 in Österreich“ stützen sich auf eine Befragung von 500 Top-Unternehmen in ganz Österreich. Die Hälfte aller befragten Unternehmen sieht der Zukunft positiv entgegen und rechnet mit einem Nettozuwachs seiner Mitarbeiterzahl. So sehen sich österreichische Personalchefs zwar einerseits mit Unternehmensexpansionen, anderseits aber auch mit einem Fachkräftemangel konfrontiert.

Der Fokus der Studie liegt primär auf der Bedeutung des Internets für die Personalbeschaffung. So ist ein wichtiger Trend in Österreich zu erkennen: Die elektronischen Bewerbungsverfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Zurzeit treffen bereits 65,9% aller Bewerbungen per E-Mail oder standardisiertem Formular ein. Diese Methode eröffnet den Unternehmen zusehends Kosten- und Zeitvorteile. Die Kosten für die Bearbeitung von Bewerbungen von mehr als 50% der befragten Großunternehmen konnten wesentlich gesenkt werden.

Schätzwerte bezüglich elektronischer Bewerbungen für 2012 liegen bei über 78%.Nicht nur KandidatInnen, sondern auch Unternehmen machen immer häufiger Gebrauch davon und unterstützten so den Trend: Vakanzen werden überwiegend über Internetkanäle geschaltet um so schnell und effizient geeignete KandidatInnen zu finden. Auch ein immer größerer Teil der Neueinstellungen ist auf diese Rekrutierungswege zurückzuführen.

Dem steigenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, wird zunehmend durch internationale Rekrutierung entgegengewirkt. Für mehr als 57% aller befragten Unternehmen ist die unzureichende Verfügbarkeit von Kompetenzen im Inland ein Grund, auf internationale Arbeitsmärkte zurückzugreifen. Für das Jahr 2012 prognostizieren mehr als die Hälfte aller österreichischen Top-Unternehmen, dass für sie die internationale Rekrutierung von Relevanz sein wird, wobei die Herkunft der KandidatInnen eine wichtige Rolle spielt.

Generell sehen die befragten Personalverantwortlichen den optimalen IT-Unterstützungsgrad für alle Prozessteile im Recruiting noch nicht erreicht. Eine  effiziente, wie effektive Gestaltung der Prozesse im Rahmen der Personalbeschaffung rückt also immer mehr in den Fokus der Verantwortlichen.

www.monster.at

www.jobpilot.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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