Damit sollen Browsen, E-Mail, Video-Sharing, Musik-Downloads und viele weitere Anwendungen mobil unmittelbar und ohne erkennbare Verzögerung verfügbar sein. Ermöglicht wird dies durch kürzere Reaktionszeiten und einen schnelleren Durchsatz. Die Latenz – die sogenannte Reaktionsgeschwindigkeit des Netzes – wird auf 10-20 ms gesenkt, und die Spitzengeschwindigkeit auf 173/58 Mbit/sek. (Downlink/Uplink, 20MHz, MIMO) erhöht.
Durch die Entwicklung dieser LTE-fähigen Basis Station Hardware möchte man bei Nokia Siemens Networks, mit einem einfachen Software-Upgrade einen Weg in Richtung LTE eröffnen. Ab dem zweiten Halbjahr 2009 ist der Software-Upgrade verfügbar.
Dazu Matthias Reiss, Leiter der Radio Business Unit bei Nokia Siemens Networks: „LTE verspricht eine radikale und spannende Veränderung des mobilen Breitband-Erlebnisse durch reichhaltige, schnelle Multimedia-Dienste von unglaublicher Qualität. Mit der Einführung dieser LTE-kompatiblen Hardware verspricht Nokia Siemens Networks seinen Kunden einen reibungslosen Umstieg auf LTE mit einem Software-Upgrade, der ab nächstem Jahr erhältlich sein wird.”
Parallel zu den ersten Auslieferungen der LTE-kompatiblen Hardware führt Nokia Siemens Networks gemeinsam mit Mobilfunk-Anbietern in deren Live-Netzwerkumgebung weltweit LTE-Trials durch.



7/2011
6/2011
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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 