Es ist ein bekanntes Phänomen: es gibt Feueralarm und nicht alle machen mit. Durch regelmäßige Feueralarmübungen sinkt erfahrungsgemäß die Bereitschaft der Mitarbeiter, den Arbeitsplatz zu verlassen und die empfohlenen Notfallmaßnahmen zu befolgen.
ITdesign hat bei einem seiner Kunden ein durch die Infrastruktur unterstütztes Alarmierungssystem entwickelt, um die Evakuierung der Arbeitsplätze bei Feueralarm zu unterstützen. Durch Sperren des Computers wird das Verharren der Personen am Arbeitsplatz verhindert und entspricht den strengen Auflagen des Brandschutzbeauftragten. Weiters wird auf den Arbeitsplätzen der optimale Fluchtplan für diesen Standort dargestellt, um ein schnelles Evakuieren sicherzustellen.
Vorhandene Infrastruktur nutzen

„In Gefahrensituationen Gebäude rechtzeitig und geordnet zu evakuieren stellt für die Verantwortlichen eine große Herausforderung dar. Viel zu wenig wird dabei auf die Möglichkeiten der IT Infrastruktur zurückgegriffen.“ - Wolfgang Mathe, ITdesign
Eine wesentliche Funktion dabei ist, dass die Alarmierung und die dargestellten Verhaltensmaßnahmen für den jeweiligen Brandabschnitt gültig sind. Auch hier wird wieder auf die bestehende IT Infrastruktur zurückgegriffen. Durch Informationen wie z. B. IP Adressen oder Computernamen können Arbeitsplätze in entsprechende Brandabschnitte zugeordnet und zielgerichtet alarmiert werden.
Hohe Ausfallsicherheit
Die Ausfallsicherheit von EXiT basiert auf einem SQL 2005 Cluster. Der Server schickt die Alarmierung an die Clients mittels UDP Protokoll. Ddurch ist es möglich, Nachrichten an 2.000 Clients innerhalb einer Sekunde zu versenden. Die Rückmeldung an den Alarmierungsserver erfolgt mittels WCF zeitversetzt, um Spitzenlasten an Servern und Netzwerk zu vermeiden. Die Verwaltung der Konfiguration wie z. B. Brandabschnitte, Gebäude, IP-Ranges der Clients und Rechner, die nicht vom Feueralarm betroffen sind, erfolgt über eine WEB Seite oder auch via Webparts im SharePoint 2007.
"Offene Schnittstellen ermöglichen eine große Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten und Erweiterungen. So können z. B. bestehende Alarmanlagen integriert oder auch Lösungen für Hotelanlagen aufgebaut werden", so Wolfgang Mathe.




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8/2011
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 