1. Das Wichtigste bei ERP Projekten ist die Wahl des richtigen Partners: entscheiden Sie sich für einen Partner, der Ihre Branche und Ihr Geschäft versteht. Der richtige Partner garantiert End-to-End Lösungen mit sinnvollen Zusatzprodukten (z.B. Datentransfers) sowie Schulung und Wartung.
2. Think big - start small: teilen Sie Ihr Projekt in Phasen ein und gehen Sie zunächst von einem schlanken Implementierungsprojekt aus. Technisch ist vieles machbar, aber das verteuert und verzögert oft ERP Projekte.
„Das Wichtigste bei ERP-Projekten ist die Wahl des richtigen Partners.“ - Günther Patterer, Leiter Mittelstand bei SAP Österreich
4. Nutzen Sie so viel wie möglich Best Practices: das Spart Zeit und Geld. SAP bietet diese - mit großteils bereits vordefinierten Prozessen - für unterschiedliche mittelständische Branchen an.
5. Planen Sie einen festgelegten Preis für das gesamte Projekt (Fixpreis mit genauer Leistungsbeschreibung auf Basis von Best Practices).
6. Zentral (integriert) ist besser als dezentral - steuern Sie eher eine ganzheitliche Sicht auf Ihr Unternehmen an, aber nicht zu kompliziert. Und Überprüfen Sie die Schnittstellennotwendigkeit genau: sind alle Schnittstellen wirklich notwendig? Und geben Sie auch hier dem integrierten Ansatz eher den Vorzug.
7. Bei der Mehrzahl der ERP Projekte spielt die Datenübernahme die wichtigste Rolle. Versuchen Sie gerade hier einen simplen Weg zu gehen und vielleicht nicht alles zu automatisieren. Es kann oft schneller und günstiger sein, Daten im neuen System anzulegen.
8. Speziell bei kleineren Unternehmen: es muss nicht alles im System vollautomatisch abgebildet sein, denn das ist meist mit viel Aufwand verbunden.
9. Richten Sie ein eigenes Projekt-Team für die ERP Einführung in Ihrem Unternehmen ein: mit klaren Verantwortungsbereichen und der Möglichkeit für rasche Entscheidungen.
10. Planen Sie rechtzeitig Endanwendertrainings (nicht erst nach der Implementierung) und nutzen Sie dazu auch elektronische Medien (z.B. E-Learning).
Gar nicht groß, teuer oder kompliziert
Rasche ERP-Einführung und transparente Kosten mit dem SAP Online-Konfigurator
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, überschaubare Gesamtkosten, kurze Einführungszeiten und Investitionssicherheit sind für Unternehmen bei IT-Projekten die ausschlaggebenden Faktoren.
Mit dem leicht zu bedienenden Online-Konfigurator im Internet - www.sap.at/konfigurator - können Interessenten auf einen Blick sehen, was SAP bietet und zu welchem Preis. Berücksichtigt werden Branche (Fertigung, Dienstleistung und Handel), Anzahl der MitarbeiterInnen sowie individuelle Anforderungen. Das Resultat ist eine Kostenschätzung für Lizenzen, Implementierung und Hardware. So kann man einfach und unverbindlich seine individuelle Lösung im Baukastensystem selbst zusammenstellen. Für die weitere Beratung stehen qualifizierte SAP Partner zur Verfügung.
Schneller und günstiger durch Komplettpakete
Um die Gesamtbetriebskosten noch weiter zu reduzieren gibt es Komplettpakete mit vorkonfigurierten Branchenprozessen. "Der Kunde erhält ein Komplettpaket inklusive Betriebssystem und Datenbank und profitiert dadurch von einer deutlich reduzierten Installationsdauer", erklärt Johann Haydter, Account Management unit-IT, SAP Gold Channel Partner. "Eine rasche Integration des Systems in die Netzwerkumgebung des Kunden ist damit kein Problem mehr."
Mit Hilfe der Komplettpakete und einer automatisierten Installationsroutine können sich die SAP Partner verstärkt auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden konzentrieren. Denn das Wichtigste für ein gelungenes ERP-Projekt ist die Wahl des richtigen Partners: jemand, der die Branche und das Geschäft seiner Kunden genau kennt und versteht.




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 